So muss ein Sofa sein.
Verehrte Leserschaft, liebe Freunde des schlechten Geschmacks, Genossen!
Zunächst einmal: Nach harscher Kritik schreibt Radulf schreibe ich heute konsequent in der ersten Person Singular. Nur heute! Nur dieses Mal! Vielleicht!
Außerdem muss ich betrübliche Neuigkeiten für die Freunde meiner Reihe “Bücher, die Gottseidank nie geschrieben wurden” kundgeben. Ich habe einige Texte geschrieben. Gottseidank habe ich sie nicht veröffentlicht. Sie waren grottig. Oder mittelmäßig. Jedenfalls war ich nicht zufrieden. Das bedeutet erstmal wieder andere Themen.
Zum Beispiel die “Modernisierung unseres Mietshauses, die besser nicht stattfinden würde”. Wir leben derzeit in katatonischer Starre auf nächsten Dienstag hin. Da kommen die Fenstermacher und Heizungsbauer.
Bis dahin müssen wir ca. 50% unserer Wände freigeräumt haben. Und unser Bett aus dem Weg gebracht haben.
Bei uns ist echt Kacke grad. Kartons und Möbel allerorten, außerdem Gerüste vor den Fenstern, Baustaub, Lärm und dazu zwei frisch kastrierte Hasen, die keinem Stress ausgesetzt werden sollen.
Und wie isses bei Euch?
Vielleicht habt ihr ja auch Probleme? Sorgen? Nöte? Geld zu verschenken?
Lasst es mich ruhig wissen. Vor allem letzteres.
Euer ergebener
Radulf Rumpel
Grüßgott miteinander.
Es ist ja jetzt schon echt sehr lange her, dass der olle Radulf hier was geschrieben hat. Es kamen Beschwerden von meiner Lieblingreitlehrerin und von Statler, die der olle Radulf hiermit grüßt. Und von DJBrandrede, zu dessen größten Bewunderern ich zähle. Den ich hiermit auch grüße. Ich grüße überhaupt mal alle.
Hallo.
Und meine besten Wünsche gehen, nachträglich sozusagen, an Herrn und Frau Gruber!
So, zurück zum Thema. Lange nichts mehr geschrieben und so. Manchmal braucht man wohl einfach ne Pause. Eine kreative, so abgedroschen das klingen mag.
Außerdem war ich im Krieg. Oder war es doch nur ein robustes Mandat? Ein bewaffneter Hilfseinsatz? Was würde Karl-Theodor sagen?
Und der Radulf und die Huldine sind jetzt Mitglieder der PARTEI. Wir waren bei Sonneborn, der ist echt witzig und hat mir auch mein PARTEI-Buch signiert.

Ansonsten haben wir jetzt tatsächlich vier Kaninchen. Radulf ist eigentlich nur noch beschäftigt, Köttel wegzukehren und die Bande zu füttern, damit sie mehr Köttel machen können. Wir mussten auch unser Wohnzimmer umstellen, weil die kleine Wutzl vom Käfig aufs Fensterbrett kletterte, von da auf die Kommode und von da auf unsere wackelige DVD-Player-auf-Telekom-Entertainkasten-auf-Fernseher-Installation hoppelte und da saß und glotzte. Unterwegs hat sie säckeweise Futter von der Kommode geschmissen, das die anderen angefordert hatten, um ihre Köttelproduktion aufrecht zu erhalten.
Hier seht ihr Radulf in typischer Schutzkleidung bei der Fütterung. Der vierte Hase ist grad auf dem Klo.

Tja, was gibt es noch zu sagen? Radulf hat Urlaub. Ratet mal, wohin wir fliegen.
Verehrte Leserschaft!
Gestern war ein besonders schöner Tag im Leben der Familie Rumpel.
Zuerst sind wir gerodelt. Radulf ist gegen einen Baum gefahren und der Hammurabi ins Gebüsch. Das war ein Hallo! Leider haben wir diese Meilensteine in der Geschichte des Wintersports nicht fotografisch festgehalten. Übrigens mussten wir feststellen, dass die moderne Jugend nicht mehr “Bahn frei! Kartoffelbrei!” schreit, sondern “Alda, du Opfer!”.
Zum ersten Bild muss Radulf hinzufügen, dass er nur deshalb so bescheuert aussieht mit seinen Hosenbeinen in den Socken, weil ihm sonst der Schnee in die Jeans geblasen wäre. Funktion vor Form, das war schon immer sein Motto.
Danach haben die Huldine und der Radulf Scheisse geschippt. Vielleicht sehen das manche nicht als eine wirkliche Bereicherung eines Samstagnachmittags, aber uns gefällt sowas. Sieht man ja auch an Radulfs glücklichem Lachen.
Beim Ausmisten hat sich wieder einmal gezeigt, dass Huldine keine Freundin halber Sachen ist. Der Radulf kam sich mit seiner Schaufel sogar ein wenig mickrig vor. Seine Klugscheisserkommentare sind wohl dem Neid geschuldet. Man möge ihm verzeihen.
Rasende Huldine from Radulf Rumpel on Vimeo.
Zum Ausklang sind wir schließlich noch ein wenig spazieren galoppiert.

Sancho Rumpel schaut deshalb so skeptisch, weil das Pferd echt üblen Mundgeruch hat. Donna Huldine kriegt das da oben gar nicht mit und plant die nächste Schlacht.