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	<title>Radulf Rumpel &#187; Spieletipps</title>
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		<title>Radulf Rumpel &#187; Spieletipps</title>
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		<title>Ein Wort zu meinen Spieletipps</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 18:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Radulf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spieletipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich spiele seit ich denken kann. Erst mit Playmobil und Lego, später mit der Familie Spiel des Wissens und Risiko. Als es uncool wurde, mit der Familie zu spielen, ging die Geschichte mit den Rollenspielen los. Midgard, MERS, Das Schwarze Auge, Sturmbringer und wie sie alle heißen, als Spielleiter und als Spieler, einfach das komplette [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Ich spiele seit ich denken kann. Erst mit Playmobil und Lego, später mit der Familie <em>Spiel des Wissens </em>und <em>Risiko. </em>Als es uncool wurde, mit der Familie zu spielen, ging die Geschichte mit den Rollenspielen los. <em>Midgard, MERS, Das Schwarze Auge, Sturmbringer </em>und wie sie alle heißen, als Spielleiter und als Spieler, einfach das komplette Programm. Und natürlich <em>der Hexenmeister vom flammenden Berg </em>und <em>Heroquest, </em>zumindest in der Anfangsphase.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><span id="more-59"></span>Nebenher immer noch ein bisschen C64 und Amiga (für die jüngeren: das waren Computer).</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Irgendwann, da war ich siebzehn oder achtzehn, kam die <em>Magic-</em>Phase. Mein lieber Scholli, diese Sammelkartenspiele gehen ganz schön ins Geld.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Inzwischen gab es PCs (die hiessen damals noch 4/86 und so) zu erschwinglichen Preisen für zuhause. <em>Civilization, Warcraft II, Age of Empires</em>, später <em>Starcraft</em>. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Auch eines der genialsten Brettspiele aller Zeiten legten sich damals Freunde zu: <em>Die Siedler von Catan! </em>Jede Woche drei bis vier Abende, stundenlang. Für Abwechslung sorgten der PC und viele andere Brettspiele, von denen ich <em>Serenissima </em>und natürlich auch <em>Die Siedler </em>inzwischen selbst in der Sammlung habe und nie wieder hergebe. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Tja, und dann trat im Jahre des Herrn 2000 die Huldine in mein Leben. Eine Milleniumshuldine, sozusagen. Erst zögerlich, dann immer begeisterter teilte sie meine Spieleversessenheit. Sogar LAN-Sessions macht die Gute inzwischen mit!</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Inzwischen haben wir ein gutes Dutzend Brettspiele im Regal. Das mag nicht viel erscheinen. Nicht mitgezählt ist das weitere gute Dutzend, was wir im Wahn gekauft und dann aus den verschiedensten Gründen mit ordentlich Verlust wieder verscherbelt haben. Die Spiele, die noch im Haus sind, haben also alle ihre Feuerprobe bestanden, und manchmal stehen wir heulend und zähneknirschend vor der Sammlung und können uns nicht entscheiden, welches wir spielen wollen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Und auf dem PC ist <em>Warcraft III</em> installiert, <em>Anno 1701</em> (253 Stunden hab ich (bis jetzt) damit verbracht, das wird vom Spiel mitgezählt), und ein paar andere.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Welche Spiele ich mag </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Ich habe mittlerweile schon einen <strong>gewissen Anspruch</strong> und <strong>bestimmte Vorstellungen</strong>. Da die Huldine ähnliche Ansprüche und Vorstellungen hat, kommen uns nur sorgfältig ausgewählte Spiele ins Haus.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Viele unserer Spiele haben mit <strong>Fantasy</strong> oder zumindest <strong>lang vergangenen Zeiten</strong> zu tun. Ritter, Drachen, Elfen und andere seltsame Wesen tummeln sich auf vielen der Schachteln in unserem Regal. Ab und zu blitzen aber auch Piraten, Baumeister oder Gladiatoren hervor.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Komplexe Regeln</span></strong><span style="font-size: 10pt;"> müssen nicht unbedingt sein, aber einfache Legespiele wie <em>Alhambra </em>oder <em>Carcassonne </em>sucht man bei uns vergebens. Von Spielen wie <em>Monopoly</em>, bei denen es sich nur ums Würfelglück dreht, geht für uns überhaupt kein Reiz aus.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Auch zum Kauf von Reise- und Routenspielen wie <em>Thurn und Taxis </em>oder <em>Zug um Zug</em> konnten wir uns bis jetzt nicht durchringen. Die mögen sehr gut gemacht sein, aber uns fehlt bei solchen Dingern der gewisse Kick. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Gewalt </span></strong><span style="font-size: 10pt;">ist zwar im realen Leben etwas, worauf wir nur zu gern verzichten und was wir liebend gern völlig abschaffen würden. Aber im Spiel ist eine hinterhältige Attacke, ein brachialer Sturmangriff oder eine gepflegte Belagerung manchmal das Salz in der Suppe. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Man kann Bündnisse schmieden, Allianzen verabreden und Pakte schließen – und dann dem Partner völlig überraschend in den Rücken fallen und sich den Sieg ergaunern.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Dem anderen einfach mal schön eins reinwürgen und danach trotzdem miteinander noch etwas trinken und über Gott und die Welt reden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Dennoch spielen wir auch sehr gerne gewaltfreie Spiele, wenn sie etwas anderes zu bieten haben. Bei den <em>Siedlern von Catan </em>beispielsweise sorgt das <strong>Handeln mit den Mitspielern</strong> einfach für Stimmung, und <em>Die Säulen der Erde</em> ist ein <strong>wunderschönes Spiel</strong> mit einer genial umgesetzten Spielidee.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Es kommt also immer auf viele Details an, ob wir uns ein Spiel zulegen (und dann auch mögen) oder nicht.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Aber grundsätzlich kann ich mal vorsichtig sagen, welche Spiele wir gerne spielen und damit auch, um welche es hier geht: <strong>Es sind Spiele mit….</strong></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">- vielen schönen Spielsteinen und Spielkarten</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">- einer großen und gut gestalteten Landkarte</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">- vielen Möglichkeiten zum Taktieren und strategischem Denken</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">- einem für uns interessanten Thema (oft Fantasyelemente oder vergangene Zeiten)</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">- der Möglichkeit für die Spieler, untereinander zu handeln, zu tauschen und damit zu interagieren</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">- der Möglichkeit für die Spieler, den anderen Mitspielern auf die Mütze zu hauen</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">- der Möglichkeit, aus ein wenig Startkapital mit gewieftem Spiel etwas Größeres aufzubauen</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Zum Schluss noch <strong>ein paar allgemeine Worte zu meinen Besprechungen.</strong></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Ich könnte zu jedem Spiel, das ich hier bespreche, noch viel mehr schreiben, als ich es dann wirklich getan habe. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Aber irgendwann muss man die letzte Taste drücken, sich zurücklehnen und laut vor sich hinmurmeln: „Es ist vollbracht.“ (anschließend zeigt man es im meinem Fall seiner Frau, einigen guten Freunden, holt Kritik und Lob ein, setzt sich wieder hin und überarbeitet das Ganze noch mal)</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Deshalb möchte ich zu meinen Besprechungen noch ein paar allgemeine Worte loswerden. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Ich habe darauf verzichtet,  die <strong>Familien- und Jugendtauglichkeit</strong> der Spiele zu klären. Die Spiele, die ich hier besprochen habe, beinhalten fast alle mehr oder weniger Gewalt. Aber viele Kids schauen auch begeistert den <em>Herrn der Ringe</em> und <em>Fluch der Karibik, </em>es ist also alles relativ.<br />
</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Eine Kategorie bei meinen Kurzinfos lautet <strong>Schlägerei. </strong>Damit will ich klarstellen, ob es im Spiel die Möglichkeit gibt, die Mitspieler wirklich mit Soldaten, Schiffen oder was auch immer anzugreifen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Bei einigen Spielen gibt es zwar auch irgendwie Gewalt in Form von Gladiatorenkämpfen, Ritterduellen oder angreifenden Barbarenhorden, dies zählt aber nicht zur <strong>Schlägerei </strong>in meinem Sinne.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Mehr Mitspieler </span></strong><span style="font-size: 10pt;">bedeutet nicht immer automatisch mehr Spaß. Oft leidet der Spielfluss unter einer großen Runde. Die Männer reden über den letzten Bundesligaspieltag, die Mädels über den neuen Klamottenladen in der Innenstadt. Das ist prinzipiell in Ordnung, aber das Spiel gerät ins Stocken, keiner weiß mehr, wer gerade am Zug ist usw. (hier greife ich persönlich übrigens gerne zu Rohrstock und Peitsche, um die Meute wieder zur Räson zu bringen)</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Bei Spielen mit der bereits erwähnten Schlägerei sind drei Spieler manchmal eine etwas unglückliche Anzahl. Oft verbünden sich die zwei schwächeren Spieler gegen den Stärksten, was für diesen sehr unangenehm werden kann. Oder zwei Spieler kloppen sich und der dritte lacht sich ins Fäustchen und überrennt die geschwächten Streithähne.<strong> </strong></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Was verstehe ich unter <strong>Spannung</strong>? Viele Spiele sind gegen Ende nicht mehr wirklich spannend, weil z.B. ein Spieler schon fast uneinholbar führt. Aber es geht dann oft noch um den zweiten und dritten Platz. Und es muss ja nicht immer bis ganz zum Schluss spannend sein. Mir genügt es häufig, wenn zwischendurch ein Würfelwurf oder die nächste gezogene Karte über Sieg oder Niederlage entscheidet. Wenn es langweilig wird, empfehle ich die Kapitulation der sicheren Verlierer und eine sofortige Revanche.</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Die <strong>Schwierigkeit der Regeln </strong>ist eine sehr subjektiv empfundene Sache. <em>Mensch-ärgere-dich-nicht </em>beispielsweise hat keine Regeln, das sind fünf lange Sätze. Wenn ich also hier bei einem Spiel in der Kurzinfo <em>einfach</em> oder <em>leicht</em> schreibe, können die Regeln dennoch für Leute, die nicht viel spielen, erst einmal verwirrend sein. Dann heißt es die Pobacken zusammenkneifen, das Regelheft in Ruhe ein zweites Mal durchlesen und bei ein bis zwei Probespielen die Regel stets griffbereit halten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Die Komplexität der Regeln hat nicht unbedingt Einfluss auf die benötigte <strong>Spielkunst. </strong></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Mein Paradebeispiel hierfür ist ein Spiel, das fast jeder kennt. <em>Schach</em> hat relativ einfache Regeln, es reicht beinahe, zu wissen, wie die sechs verschiedenen Figuren ziehen. Aber der Spielkunstfaktor ist unendlich.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Mit Spielkunst meine ich einfach die im jeweiligen Spiel oder aber auch in anderen Spielen erlangte Erfahrung in Bezug auf bestimmte Mechanismen und Vorgehensweisen. Köpfchen gehört natürlich auch dazu.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Aber erfahrene Spieler, die viele verschiedene Spiele kennen, werden auch in vielen neuen Spielen immer wieder Vertrautes entdecken und das zu ihrem Vorteil ausnutzen. So wie ich.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Interaktion </span></strong><span style="font-size: 10pt;">heißt für mich jegliche Art und Weise, durch die eigene Spielweise das Spiel der Mitspieler zu beeinflussen. Das kann friedlicher Tauschhandel oder eine Kriegserklärung sein. Gerade Spiele mit hohem Schlägereifaktor haben es in diplomatischer Hinsicht in sich. Da werden Allianzen geschmiedet, Waffenstillstände vereinbart und Bündnisse verraten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Genauso viel Spaß macht selbstverständlich auch das Handeln mit Waren aller Art. Oder die Möglichkeit, in bestimmten Situationen auf andere Weise einen Mitspieler auszubremsen, zu blockieren oder ihm etwas wegzunehmen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">So, und jetzt viel Spaß beim Lesen meiner mit viel Mühe und Liebe geschriebenen <strong>Empfehlungen.</strong></span></p>
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		<title>Spieletipp: World of Warcraft – Das Brettspiel</title>
		<link>http://radulf-rumpel.de/2008/12/spieletipp-world-of-warcraft-%e2%80%93-das-brettspiel/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 09:37:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Radulf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spieletipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon seit langer Zeit tobt der Kampf zwischen den Fraktionen. Allianz und Horde ringen um die Herrschaft über Azeroth. Auf der einen Seite stehen mutige Menschen, grimmige Zwerge und edelmütige Nachtelfen. Auf der anderen streiten die blutrünstigen Orks, die listigen Trolle und die grausigen Untoten. Doch nur die wackersten Helden der Fraktionen sind dazu ausersehen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Schon seit langer Zeit tobt der Kampf zwischen den Fraktionen. Allianz und Horde ringen um die Herrschaft über Azeroth. Auf der einen Seite stehen mutige Menschen, grimmige Zwerge und edelmütige Nachtelfen. Auf der anderen streiten die blutrünstigen Orks, die listigen Trolle und die grausigen Untoten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Doch nur die wackersten Helden der Fraktionen sind dazu ausersehen, ihrer Fraktion den Sieg zu bringen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Ruhmesdurstig ziehen sie aus in die Wildnis, um dringende Missionen zu erfüllen, gegen zahllose Ungeheuer zu kämpfen und ihnen ihre Schätze zu entreißen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Selbst die Auserwählten müssen jedoch auf der Hut sein und bedacht vorgehen. Neue Kräfte gilt es zu erlangen, mächtige Artefakte zu erringen und todbringende Zaubersprüche zu erlernen, bevor sie hoffen dürfen, am Ende gegen ihre Feinde zu bestehen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-79"></span><span style="font-size: 10pt;"><strong>Autoren:</strong> Christian T. Petersen</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><strong>Verlag: </strong>Fantasy Flight Games, deutsche Fassung: Heidelberger Spieleverlag</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2006</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><strong>Spieleranzahl:</strong> 2-6</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><strong>Dauer:</strong> bis jetzt immer ziemlich genau 6 Stunden</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><strong>Schwierigkeit Regeln:</strong> sehr schwierig</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><strong>Glück:</strong> braucht man schon</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><strong>Spielkunstfaktor:</strong> hoch</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><strong>Spannung: </strong>kann mich nicht beklagen</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><strong>Interaktion:</strong> zwei Teams gegeneinander – gibt viel Gesprächsstoff</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><strong>Ausstattung:</strong> Kunststoff und dicke Pappe, hier gibt’s Abzüge</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><strong>Schlägerei: </strong>Sinn des Spiels</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Anmerkung</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Das Spiel basiert natürlich auf dem extrem erfolgreichen Online-Spiel <em>World of Warcraft. </em>Ich habe die Computerversion noch nie gespielt, habe mir aber von einem Freund sagen lassen, dass man sehr viele <em>Deja-vus </em>erlebt, wenn man die Brettversion spielt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Wie man den Sieg erlangt</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Das <em>World of Warcraft Brettspiel </em>wird mit zwei Teams gespielt. Die Helden der Allianz, vornehmlich Menschen, Zwerge und Elfen, treten gegen die Recken der Horde an, die hauptsächlich von den Orks, den Trollen und den Untoten gestellt werden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Je nach Spielerzahl besteht ein Team aus zwei bis drei Helden, bei ungeraden Spielerzahlen muss bzw. darf ein Spieler zwei Helden spielen oder man teilt sich die Kontrolle über eine Figur.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Es gibt zwei Möglichkeiten, zu gewinnen. Die eine ist, den <em>Overlord </em>zu besiegen. Das ist ein besonders mächtiger Gegner, den zu bekämpfen erst gegen Ende der Spielzeit überhaupt in Frage kommt, wenn die Helden reich an Erfahrung und magischen Artefakten sind.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Falls das keine Fraktion innerhalb von fünfzehn Runden schafft, treten die Helden der beiden Seiten in einer letzten Schlacht gegeneinander an, um den Sieger des Spiels zu ermitteln.</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Die Heldencharts </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Eine wichtige Rolle bei <em>World of Warcraft</em> spielen die Heldencharts. Das sind große Papptafeln mit einigen vorgedruckten Attributen und viel Platz für die Spielkarten, mit denen Zaubersprüche, Fertigkeiten, Talente und Gegenstände dargestellt werden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Hier werden unter anderem auch die Lebens- und Energiepunkte der Helden mitgezählt. Sinken die Lebenspunkte auf Null, stirbt der Held. Das ist nicht so tragisch, man wird einfach wiederbelebt. Allerdings verliert man wichtige Zeit, es sollte also nicht zur Gewohnheit werden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Energie brauchen die Helden zum Wirken von Zaubersprüchen und mancher Fertigkeiten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Jeder Held hat einzigartige Stärken und Schwächen. Es gibt insgesamt zehn verschiedene Heldenklassen, die jeweils über ein eigenes Kartenset mit Zaubern, Fähigkeiten und Talenten verfügen. Acht davon gibt es sogar in zwei Ausführungen, je eine für die Allianz und für die Horde. Das bedeutet: Man hat die Wahl zwischen insgesamt achtzehn verschiedenen Charakteren! </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Der Spielablauf</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Abwechselnd spielen die Helden der Horde und die der Allianz ihre Runden durch. Sobald eine Fraktion an der Reihe ist, können die Spieler völlig frei bestimmen, in welcher Reihenfolge sie ihre Züge machen. Diese Freiheit ist häufig sehr hilfreich, denn so ist ein abgestimmtes Spiel eines Teams erst richtig möglich.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Jeder Held darf pro Runde zwei Aktionen durchführen. Als Aktionen zählen das Trainieren neuer Fähigkeiten, das Reisen, das Ausruhen (Wiedergewinnung verlorener Lebens- und Energiepunkte), der Aufenthalt in einer Stadt (Besuch beim Händler, Training und ein bisschen Ausruhen auf einen Streich, sehr nützlich) und das Anzetteln eines Kampfes gegen neutrale Kreaturen oder Helden der anderen Fraktion.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Kreaturen kommen durch die Questkarten ins Spiel. Es gibt dreizehn verschiedene Kreaturentypen (Murlocs, Ghule, Drachen, Oger etc.) mit ganz unterschiedlichen Kampfwerten, die einzeln oder in Gruppen auftauchen können.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Und alle können entweder als Questkreaturen oder als unabhängige Kreaturen in Erscheinung treten. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Unabhängige Kreaturen stehen einfach nur lästig im Weg herum und blockieren die Helden, bis diese sie mit Waffen- und Zaubergewalt wieder aus dem Spiel prügeln.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Besiegen die Helden jedoch Questkreaturen und erfüllen damit die Queste, gibt es die auf der Questkarte angegebene Belohung: Gold, Gegenstände und – wichtig – Erfahrungspunkte.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Haben dabei zwei oder gar drei Helden zusammen gearbeitet, müssen sie auch die Belohnung miteinander teilen. Das bedeutet natürlich auch weniger Erfahrung.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Hat ein Held genügend Erfahrung gesammelt, steigt er eine Stufe auf. Alle beginnen auf Stufe 1, die höchste erreichbare Stufe beträgt 5.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Eine höhere Stufe bringt nicht nur zusätzliche Lebens- und Energiepunkte. Man darf ab sofort auch Zaubersprüche und Fähigkeiten der neuen Stufe erlernen und einsetzen. Diese sind meist mächtiger als die niedrigerer Stufen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Die Benutzung von Gegenständen hängt ebenfalls von der Stufe ab. Je höher die Stufe eines Helden, desto mächtigere Gegenstände kann er einsetzen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Hinzu kommt pro Stufe auch ein neues Talent. Talente sind besonders starke Fertigkeiten, die entweder für sich stehen oder andere Kräfte teils beträchtlich verbessern.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Eine neue Stufe bedeutet im Normalfall viel Arbeit auf dem Heldenchart, die man aber in diesem Fall gerne auf sich nimmt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Auf in den Kampf</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Das Kampfsystem ist relativ kompliziert. Es gibt Nahkampf-, Fernkampf- und Blutschaden sowie einen Verteidigungswert. Für jeden Wert gibt es verschiedenfarbige Würfel. Damit man den Überblick behält, werden verschiedene Marker auf spezielle Felder am Rand des Spielbretts gelegt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Bevor man würfelt, muss man erst einmal feststellen, mit wie vielen Würfeln man werfen darf. Das ist eine Wissenschaft für sich. Fast alle Gegenstände, Fertigkeiten, Zaubersprüche und Talente liefern dem Spieler unterschiedliche Würfel, Würfelwiederholungen und diverse Möglichkeiten, Schaden hin und her zu schieben, Würfel auf bestimmte Augenzahlen zu drehen, Würfel gegeneinander auszutauschen und weiß der Geier was noch alles. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Das ist zwar alles ziemlich durchdacht und macht auch in gewissem Sinne Spaß, zieht sich jedoch stellenweise sehr hin. Hier wäre meiner Ansicht nach weniger mehr gewesen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Das Material</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Hier bin ich zwiegespalten. Die Regeln sind zwar komplex, aber die Anleitung erklärt alles sehr gut.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Die Gestaltung der Karte ist nett anzusehen, allerdings sind die Regionen etwas zu klein. Vor allem weil die Kreaturen-Miniaturen (klingt lustig) im Verhältnis riesig sind. Zu den Kreaturen: Die Form ist annehmbar, aber die Farben! Lieblose, fast gruselige Farbgestaltung in Einheitsblau, -grün und -rot. Da hätte man wirklich mit etwas Mühe mehr draus machen können.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Und bei den Ereigniskarten vermisse ich Illustrationen, die bestehen nur aus Text.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Dafür sind die Karten mit den Fähigkeiten, Zaubern und Gegenständen sowie die Heldencharts äußerst ansprechend gestaltet. Auch die Kunststoffminiaturen, die die Helden repräsentieren, sind wirklich gelungen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Ebenfalls ein Lob verdienen die unzähligen Pappmarker für Leben, Energie, Gold und vieles mehr. Sind Stabil und das Design geht völlig in Ordnung.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Das Wort zum Abschluss</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><em><span style="font-size: 10pt;">World of Warcraft</span></em><span style="font-size: 10pt;"> ist ganz sicher nichts für jedermann. Die Regeln allein sind schon sehr komplex, dazu kommen noch Hunderte von Karten, die gelesen, verstanden und richtig eingesetzt werden müssen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Man verbringt viel Zeit damit, Marker und Karten zu legen, zu verschieben und zu zählen. Und all das über eine Dauer von sechs Stunden…es gibt bessere Wege, zu entspannen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Wer all das auf sich nehmen will und kann, wird belohnt durch ein einzigartiges Spielerlebnis. Zum einen ist da das Spielen im Team, wenn mehr als zwei Spieler mitmachen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Dann das stetige Verbessern und Aufrüsten des eigenen Helden, was einen Heidenspaß macht. Hier hat man auch wahnsinnig viele verschiedene Möglichkeiten, was auch bei häufigem Spielen für die nötige Abwechslung sorgt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Viele spannende Kämpfe runden die Sache ab. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Und Fans des Computerspiels müssen mal ausnahmsweise nicht stundenlang alleine vorm Rechner sitzen, sondern können mal wieder einen schönen Abend mit Freunden erleben, ohne ganz auf <em>World of Warcraft </em>verzichten zu müssen.</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Spieletipp: Serenissima</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 09:35:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Radulf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spieletipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Begib dich auf eine Zeitreise ins 14. Jahrhundert und schlüpfe in die Rolle des Anführers einer der großen See- und Handelsmächte dieser Epoche. Venedig, Genua, Spanien und die Türken ringen um die Vorherrschaft über das Mittelmeer und um die einträchtigsten Handelsrouten. Baue eine Flotte von Galeeren und bemanne sie mit tüchtigen Seeleuten, erobere ferne Städte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[endif]--><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Begib dich auf eine Zeitreise ins 14. Jahrhundert und schlüpfe in die Rolle des Anführers einer der großen See- und Handelsmächte dieser Epoche. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Venedig, Genua, Spanien und die Türken ringen um die Vorherrschaft über das Mittelmeer und um die einträchtigsten Handelsrouten. Baue eine Flotte von Galeeren und bemanne sie mit tüchtigen Seeleuten, erobere ferne Städte und handle mit Gewürzen aus Alexandria, Wein aus Kreta oder mit Stoffen aus Istanbul.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Und dann wird zur Attacke geblasen auf die Städte und Flotten deiner Mitspieler! Entere die Galeeren deiner Mitspieler und nimm deren Ladung in Besitz, hol dir ihre Häfen und bau dein Imperium aus. Denn am Ende kann leider nur einer gewinnen….</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><span id="more-75"></span></span><strong><span style="font-size: 10pt;">Autoren:</span></strong><span style="font-size: 10pt;"> Dominique Ehrhard, Duccio Vitale</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Verlag</span></strong><span style="font-size: 10pt;">: Eurogames Descartes Deutschland</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Erscheinungsjahr</span></strong><span style="font-size: 10pt;">: 1996 </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Spieleranzahl:</span></strong><span style="font-size: 10pt;"> 2-4</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Dauer:</span></strong><span style="font-size: 10pt;"> 2 Stunden und mehr</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Schwierigkeit Regeln</span></strong><span style="font-size: 10pt;">: leicht</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Glück</span></strong><span style="font-size: 10pt;">: relativ wenig</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Spielkunstfaktor:</span></strong><span style="font-size: 10pt;"> hoch</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Spannung:</span></strong><span style="font-size: 10pt;"> meist bis zum Ende vorhanden</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Interaktion:</span></strong><span style="font-size: 10pt;"> nur Diplomatie und Attacken</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Ausstattung:</span></strong><span style="font-size: 10pt;"> Kunststoff, aber schön gemacht</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Schlägerei:</span></strong><span style="font-size: 10pt;"> gibt’s zur Genüge</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Ziel des Spiels und der Weg dahin: </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Man beginnt das Spiel mit einer eigenen Hauptstadt, zwei Schiffen, zehn Seeleuten und einem relativ großzügig bemessenen Startkapital.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Eine Partie <em>Serenissima </em>dauert dann je nach Anzahl der Spieler acht, zehn oder zwölf Runden. Am Ende gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten, und Punkte gibt es hauptsächlich für den Besitz von Städten. Städte gibt es in drei Größen: klein (zwei Lagerplätze), mittel (vier Lagerplätze) und groß (sechs Lagerplätze). Große Städte gibt es nur vier Stück, und das sind die Hauptstädte der vier Großmächte Venedig, Genua, Spanien und Türkei.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Die kleinen und mittleren (anfangs neutralen) Städte nehmen die Spieler dann nach und nach in Besitz.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Nun bringen die Städte aber nur die volle Punktzahl, wenn ihre Lager voll sind, und das erreicht man durch fleißigen und klugen Handel. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Dabei muss man natürlich auch für den Schutz der eigenen Städte und Handelsschiffe sorgen und vielleicht auch für genügend militärische Schlagkraft, um anderen Spielern ihre Besitztümer zu entreißen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Spielablauf:</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Die Spieler sind nicht im Uhrzeigersinn mit ihren Zügen dran, sondern jeder Spieler kommt in jeder Runde an die Reihe. Die Reihenfolge wird durch das „Bieten“ ermittelt. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Zu Beginn jeder Runde setzt jeder Spieler verdeckt eine beliebige Menge von Dukaten. Alle Spieler offenbaren dann gleichzeitig ihre Einsätze und der Spieler, der am meisten geboten hat, darf wählen, ob er als erster, zweiter, dritter oder vierter seine Züge macht. Dann folgen die anderen Spieler je nach gesetzten Dukaten mit ihrer Entscheidung, welche Position sie in der Zugreihenfolge besetzen wollen. Meist versucht man, als letzter zu ziehen, denn dann kann man in Ruhe die Züge der Mitspieler beobachten und entsprechend reagieren.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Wichtig ist, dass jeder gebotene Dukaten verloren ist, egal wie knapp man unterlegen war. Beweist man beim Bieten Geschick, blufft man hier seine Gegner aus und gewinnt durch gute Einschätzung seiner Gegner wichtige Runden für sich, erhöht man seine Gewinnchancen wirklich beträchtlich.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">In der derart festgelegten Reihenfolge finden dann die einzelnen Phasen der Runde statt, und zwar erst das Kaufen von Waren, der Bau neuer Galeeren und das Anheuern von Seeleuten (erst der Spieler auf Platz 1 der Reihenfolge, dann der Spieler auf Platz 2 usw.), dann die Bewegung (in gleicher Reihenfolge), dann der Angriff auf Schiffe oder Häfen und zum Abschluss der Verkauf von Waren (alles in gleicher Reihenfolge).</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Krieg und Frieden</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Es gilt während des Spiels, eine ausgewogene Mischung aus Handel und Ausbau der militärischen Schlagkraft zu bewahren. Durch den Handel mit Erz, Holz, Wein, Gewürzen und anderen Waren verdient man die Dukaten, mit denen man Schiffe baut und Seeleute anheuert. Und mit denen sichert man die eigenen Häfen und holt sich die neutralen und die der Mitspieler.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Nur durch das Entern der Galeeren anderer Spieler und den Verkauf der Beute kommt man im Normalfall nicht besonders weit.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Jede Galeere hat fünf Plätze frei, die man entweder mit Matrosen oder mit Handelswaren bestücken kann (Ein Matrose muss mindestens an Bord sein). Und pro Matrose kann man die Galeere dann ein Feld weit ziehen. Eine Galeere mit fünf Seeleuten kann in einem Zug fast von einem zum anderen Ende der Karte ziehen!</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Also muss man sich entscheiden, ob man Handelsschiffe mit vielen Waren einsetzt, die bessere Geschäfte machen können, oder aber Schlachtgaleeren mit vielen Seeleuten, die schneller sind und besser angreifen bzw. verteidigen können.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Ausstattung</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Noch ein paar Worte zur Ausstattung: Die Gestaltung des Spiels ist sehr schön, das Brett sieht klasse aus. Das restliche Material besteht aus Kunststoff, macht sich aber ebenfalls gut. Handelswaren werden durch kleine Päckchen in nachvollziehbaren Farben dargestellt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Die Seeleute gibt es nur in einer Farbe, was aber kein Problem ist. Der Besitz über Städte und Galeeren wird über kleine Fähnchen geregelt, die man in Flaggenständer und vorne in die Galeeren stecken kann. Und Seeleute sind entweder auf einer Galeere oder bewachen einen Hafen, und die sind über die Flaggen eindeutig einem Spieler zuweisbar. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Hiermit kommen wir auch zu einem Kritikpunkt meinerseits: <em>Serenissima</em> stellt Grobmotoriker vor (allerdings lösbare) Probleme. Das Umstecken der Fähnchen gestaltet sich teilweise etwas pfriemelig, und auch die Seeleute und die Waren fallen ab und an mal aus den Schiffen, wenn man seine Züge durchführt. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Radulfs Fazit</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Ein Schwachpunkt ist die Begrenzung auf maximal vier Spieler, fünf Leute hat man nämlich auch schnell beisammen. Sechs natürlich auch, aber irgendwo muss man halt die Grenze ziehen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Und wie bei vielen Spielen gilt: Je mehr Mitspieler, desto besser, <em>Serenissima </em>macht also meiner Meinung nach zu viert am meisten Spaß, wobei man es auch getrost zu zweit oder zu dritt spielen kann.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Dafür sind die Regeln von <em>Serenissima </em>leicht zu erlernen, was das Spiel auch für Gelegenheitszocker interessant macht. Im Spiel jedoch entsteht durch die verschiedenen Möglichkeiten zum Handeln oder zur Attacke auf Mitspieler eine wahnsinnige Dynamik mit vielen Handlungsalternativen. Dadurch kommen auch Vielspieler voll auf ihre Kosten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Ein Pluspunkt ist auch die geringe Bedeutung des Würfelglücks für den Ausgang der Schlachten und auch sonst, wobei Spannung dennoch durch das „Bieten“ zu Beginn jeder Runde aufkommt und natürlich durch die niemals vorhersehbaren Aktionen der lieben Mitspieler.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Und das „doppelte Spiel“ mit Handel einerseits und hinterhältigen Attacken und fieser Piraterie andererseits ist sehr schön gelöst und lässt ebenfalls keine Langeweile aufkommen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Ein tolles Spiel.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Serenissima </span></strong><span style="font-size: 10pt;">steht übrigens seit der Renaissance für die Stadt Venedig und bedeutet entweder „die Heiterste“ oder aber „die Allerdurchlauchtigste“,<span> </span>im Netz habe ich beide Übersetzungen gefunden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
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		<title>Spieletipp: Schatten über Camelot</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 17:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Radulf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spieletipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Böse bedroht Camelot. Barbaren dringen in die Lande König Artus´ ein, plündern und morden. Der Schwarze Ritter fordert die Recken des Königs zum Duell auf Leben und Tod, Lanzelot ist zur dunklen Seite übergelaufen und trachtet nach Unheil. Ein Drache speit Feuer und Vernichtung auf die Felder und Häuser von Artus´ Untertanen. Es wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Das Böse bedroht Camelot. Barbaren dringen in die Lande König Artus´ ein, plündern und morden. Der Schwarze Ritter fordert die Recken des Königs zum Duell auf Leben und Tod, Lanzelot ist zur dunklen Seite übergelaufen und trachtet nach Unheil. Ein Drache speit Feuer und Vernichtung auf die Felder und Häuser von Artus´ Untertanen. Es wird Zeit, dass die tapferen Helden der Tafelrunde ausziehen, um das Böse zu bekämpfen. Es wird Zeit, sich auf die Suche nach dem Heiligen Gral zu machen, bevor die Schergen der Nacht ihn finden. Es wird Zeit, den <strong>Schatten über Camelot </strong>mit einer Flamme aus Mut und Kraft zu bannen. Und es wird Zeit, den Verräter zu entlarven, der unerkannt an der Tafelrunde sitzt und im Stillen seine dunklen Fäden spinnt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"><span id="more-57"></span></span><strong><span style="font-size: 9pt;">Autoren:</span></strong><span style="font-size: 9pt;"> Serge Laget / Bruno Cathala</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 9pt;">Verlag:</span></strong><span style="font-size: 9pt;"> Days of Wonder</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 9pt;">Erscheinungsjahr:</span></strong><span style="font-size: 9pt;"> 2005</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 9pt;">Spieleranzahl:</span></strong><span style="font-size: 9pt;"> 3-7</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 9pt;">Dauer</span></strong><span style="font-size: 9pt;">: ca. 1 bis 2 Stunden</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 9pt;">Schwierigkeit Regeln:</span></strong><span style="font-size: 9pt;"> mittelschwer bis anspruchsvoll</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 9pt;">Glück:</span></strong><span style="font-size: 9pt;"> spielt eine Rolle</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 9pt;">Spielkunstfaktor:</span></strong><span style="font-size: 9pt;"> spielt auch eine Rolle</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 9pt;">Spannung</span></strong><span style="font-size: 9pt;">: man steht immer unter Strom</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 9pt;">Interaktion:</span></strong><span style="font-size: 9pt;"> einzigartig</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 9pt;">Ausstattung:</span></strong><span style="font-size: 9pt;"> alles äußerst liebevoll gestaltet</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 9pt;">Schlägerei:</span></strong><span style="font-size: 9pt;"> kommt vor</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 9pt;">Ziel des Spiels</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Bei <em>Schatten über Camelot</em> gibt es keinen Sieger im herkömmlichen Sinn. Die Spieler gewinnen entweder alle gemeinsam, oder sie gehen gemeinsam unter. Man spielt „gegen das Spiel“, wenn man das so sagen kann. Die Ausnahme davon bildet der Verräter. Vor Spielbeginn erhalten alle Spieler eine <em>Treuekarte. </em>Eine dieser Karten ist die <em>Verräterkarte, </em>und wer die erwischt, muss heimlich und möglichst unauffällig gegen die Gruppe der anderen Spieler arbeiten. Allerdings ist nicht unbedingt ein Verräter mit von der Partie, denn es gibt immer mehr Treuekarten als Spieler, sodass die Verräterkarte manchmal auch ungenutzt auf dem Ablagestapel landet, und alle Spieler zu den <em>Getreuen</em> zählen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Im Laufe des Spiels müssen die Spieler verschiedene <em>Questen </em>(Aufträge / Missionen) gewinnen, um weiße Schwerter nach Camelot legen zu dürfen. Gehen <em>Questen</em> verloren, kommen schwarze Schwerter dorthin.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Das Spiel endet sofort, sobald zwölf oder mehr Schwerter in Camelot liegen. Die Spieler haben gewonnen, wenn es mehr weiße als schwarze Schwerter sind.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Das Böse und mit ihm ein eventueller Verräter gewinnt, wenn es mehr schwarze als weiße Schwerter sind, oder bei einem Gleichstand. Außerdem gewinnt das Böse schon vorher, wenn mindestens sieben schwarze Schwerter in Camelot liegen, wenn Camelot von 12 Belagerungsmaschinen umgeben ist oder alle getreuen Ritter das Zeitliche gesegnet haben. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 9pt;">Spielverlauf</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 9pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Jeder Spieler schlüpft in die Rolle eines Helden der Tafelrunde. Zur Auswahl stehen dabei die Recken, die man auch aus Büchern oder Filmen kennt: Artus, Gawain, Tristan und einige andere mehr, insgesamt sieben Ritter.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Jeder verfügt über eine Spezialfähigkeit, die ihn von den anderen unterscheidet und durchaus beträchtlichen Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen kann.</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 9pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Die Spieler sind im Uhrzeigersinn an der Reihe. Jeder Spieler absolviert dabei zwei Phasen. Zuerst <strong>muss </strong>man eine der folgenden Aktionen durchführen, um den stetigen Fortschritt des Bösen zu simulieren: Entweder man setzt eine Belagerungsmaschine nach Camelot, man opfert einen Lebenspunkt oder man zieht eine Karte vom Stapel mit den schwarzen Karten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Danach erst darf man zu Heldentaten aufbrechen, um das Böse aufzuhalten oder gar zurückzudrängen. Dazu bieten sich reichlich Gelegenheiten: Sachsen und Pikten bedrohen die Lande des Königs, der heilige Gral muss gefunden werden, der schwarze Ritter lauert auf dem Turnierplatz, Lanzelots Rüstung und das Schwert Excalibur gilt es zu erringen und Belagerungsmaschinen stehen vor Camelot und schlagen Breschen in die Mauern.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Man hat nun die Wahl, welchen dieser Bedrohungen man sich entgegenstellt. Um gegen eine dieser Gefahren anzugehen, muss man weiße Karten einsetzen</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Jeder Spieler beginnt mit einigen solcher Karten und kann sich jederzeit nach Camelot zurückbewegen und sich eine begrenzte Anzahl neuer Karten auf die Hand nehmen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Auch für den Erfolg bei einer Queste erhalten die beteiligten Ritter neue weiße Karten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Wenn ein Spieler seine Aktion ausgeführt hat, ist auch schon der nächste an der Reihe.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Der Reiz des Spiels besteht darin, dass die durch den <em>Fortschritt des Bösen </em>ins Spiel gebrachten schwarzen Karten zufällig eine der Questen schwieriger machen bzw. für die Spieler verloren gehen lassen. Und jede verlorene Queste bringt schwarze Schwerter nach Camelot…</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Die Ritter hingegen müssen die vielen unterschiedlichen weißen Karten möglichst effektiv einsetzen, um selbst Questen zu gewinnen oder zumindest nicht verloren geben zu müssen. Gralskarten beispielsweise wirken eben nur auf der Gralsqueste, Kampfkarten bringen nur etwas gegen die anderen Bedrohungen, allerdings werden sie dort in unterschiedlichen Kombinationen benötigt. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Dabei gilt es klug zu agieren und möglichst wenig Aktionen durch das Ziehen von einem Ort zum anderen zu vergeuden. Jeder Spieler darf normalerweise pro Runde nur eine Aktion ausführen, und zu den Aktionen zählt auch die Bewegung. Also heißt es, gut zu überlegen, bevor man auf eine bestimmte Queste zieht, sonst steht man dort mit Karten, die einem für die jeweilige Aufgabe gar nichts bringen, und eine der ohnehin knappen Aktionen ist verschenkt.<span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Nach gewonnenen Questen dürfen die Spieler weiße Schwerter nach Camelot legen, erhalten Lebenspunkte zurück und bekommen neue weiße Karten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 9pt;">Der Verräter</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 9pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Zu Beginn des Spiels wird beim Austeilen der <em>Getreuenkarten </em>festgelegt, ob überhaupt ein Verräter an der Tafelrunde sitzt. Man kann also nicht einmal sicher sein, ob es einen Verräter gibt, geschweige denn welcher Spieler es ist. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Der Verräter muss also unauffällig seine Intrigen spinnen, dort eine Queste sabotieren, hier sich mit Nichtstun begnügen und auf den Mangel an passenden weißen Karten verweisen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Wenn ein Spieler meint, den Verräter zu kennen, kann er Anklage erheben. Beschuldigt er allerdings fälschlicherweise einen <em>Getreuen</em>, wird ein weißes Schwert, das bereits in Camelot liegt, in ein schwarzes umgewandelt. Wird der echte Verräter enttarnt, kommt als Belohung ein weißes Schwert nach Camelot.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Dann erhält der Schurke jedoch auch einige üble Möglichkeiten, die Pläne der Spieler offen zu sabotieren.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 9pt;">Ausstattung</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 9pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Die Helden der Tafelrunde, die Pikten und Sachsen sowie die Belagerungsmaschinen sind mit detaillierten Kunststofffiguren dargestellt. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Die Illustrationen auf dem Spielbrett und auf den Karten sind sehr aufwändig und wunderschön anzuschauen. Es gibt einige ebenfalls gut gestalteten Minispielbretter, die für die Questen stehen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Das Regelheft lässt keine Fragen offen. Was soll ich sonst noch sagen? </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Wieder einmal riesiges Lob an <em>Days of Wonder</em>. Die machen einfach richtig gute Spiele.</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 9pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 9pt;">Mein Fazit:</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Ein Wahnsinnsspiel. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Vielleicht nur bedingt für Gelegenheitsspieler geeignet, aufgrund der relativ komplexen Regeln. Wenn man das Regelheft in Ruhe liest und ein bis zwei Probespiele macht, müsste es aber funktionieren.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Einzigartig durch die Kooperation der Spieler gegen das Böse. Der Mechanismus, dieses Böse darzustellen, ist dermaßen genial gelöst, dass die Spiele oftmals Spannung bis zuletzt bieten. Je weniger Spieler, desto härter wird es auch, zu gewinnen. Bei weniger als fünf Spielern würde ich vielleicht sogar empfehlen, den Verräter ganz raus zulassen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Macht aber auch zu dritt oder zu viert einen Riesenspaß, weil man eben ausnahmsweise gemeinsam und nicht gegeneinander spielt, und man muss sich richtig anstrengen und braucht auch ein wenig Glück. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Spannung!!!</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;"> </span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Spieletipp: Piratenbucht</title>
		<link>http://radulf-rumpel.de/2008/12/spieletipp-piratenbucht/</link>
		<comments>http://radulf-rumpel.de/2008/12/spieletipp-piratenbucht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 16:59:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Radulf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spieletipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Piratenkapitäne durchkreuzen die Karibik und wetteifern um die reichste Beute und um den größten Ruhm. Du bist einer davon! Setze Segel, lichte den Anker und stich in See, um der größte Pirat aller Zeiten zu werden. Überfalle Inseln, heuer Matrosen an, rüste dein Schiff aus und vergiss nicht, dir einen echten Piratenpapagei an Bord zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <o:shapedefaults v:ext="edit" spidmax="1026" /> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <o:shapelayout v:ext="edit"> <o:idmap v:ext="edit" data="1" /> </o:shapelayout></xml><![endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Piratenkapitäne durchkreuzen die Karibik und wetteifern um die reichste Beute und um den größten Ruhm. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Du bist einer davon! Setze Segel, lichte den Anker und stich in See, um der größte Pirat aller Zeiten zu werden. Überfalle Inseln, heuer Matrosen an, rüste dein Schiff aus und vergiss nicht, dir einen echten Piratenpapagei an Bord zu holen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Lass volle Breitseite feuern auf die Kähne deiner Gegner, dass denen das Hören und Sehen vergeht vom Donnern der Kanonen und vom Pulverdampf. Aber bring deine Beute auch rechtzeitig auf die legendäre Pirateninsel, denn nur dort ist sie sicher, falls dir das Schlachtenglück einmal nicht hold sein sollte. Und das kann schnell passieren, denn auch deine Gegner planen Verruchtes….</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><span id="more-55"></span></span><strong><span style="font-size: 10pt;">Autoren:</span></strong><span style="font-size: 10pt;"> Paul Randles / Daniel Stahl</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Verlag:</span></strong><span style="font-size: 10pt;"> Days of Wonder</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Erscheinungsjahr</span></strong><span style="font-size: 10pt;">: 2002 bei Amigo, Neuauflage 2005 Days of Wonder</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Spieleranzahl:</span></strong><span style="font-size: 10pt;"> 3-5</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Dauer</span></strong><span style="font-size: 10pt;">: ca. 60-90 Minuten</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Schwierigkeit Regeln</span></strong><span style="font-size: 10pt;">: leicht</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Glück:</span></strong><span style="font-size: 10pt;"> spielt eine Rolle</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Spielkunstfaktor</span></strong><span style="font-size: 10pt;">: eher gering</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Spannung</span></strong><span style="font-size: 10pt;">: beim Würfeln und öfters auch, wenn es um den Sieg geht </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Interaktion:</span></strong><span style="font-size: 10pt;"> Einschätzen der Mitspieler</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Ausstattung:</span></strong><span style="font-size: 10pt;"> Holz und Kunststoff, lässt sich sehen</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Schlägerei:</span></strong><span style="font-size: 10pt;"> kommt vor</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Das Ziel</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Gewonnen hat nach zwölf Runden der Piratenkapitän mit den meisten Ruhmespunkten. Diese werden auf einer Leiste um das Spielfeld mitgezählt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Ruhm gibt es hauptsächlich für erfolgreiche Überfälle auf die fünf „Beuteinseln“, aber auch für Siege in Seeschlachten mit den Mitspielern und durch einige Karten, die man im Laufe des Spiels erhält.<strong> </strong></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Der Ablauf</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Es gibt insgesamt sieben Inseln auf dem Spielbrett. Auf fünf davon werden zu Beginn des Spiels jeweils zwölf verdeckte Schatzkarten gelegt. Die anderen beiden sind die Schatzinsel, wo man die erbeuteten Schätze in Ruhmespunkte umtauschen kann und die Piratenbucht, wo man nach verlorenen Seegefechten sein Schiff wieder notdürftig instand setzen kann.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Die Piratenkapitäne, also die Spieler, haben jeder vor sich eine große Papptafel liegen, die ihre Schiffe darstellen. Auf diesen Karten gibt es vier Bereiche: <em>Mannschaften, Kanonen </em>und<em> Segel </em>bestimmen die Kampfkraft eines Schiffes, der <em>Rumpf </em>entscheidet über die Anzahl der Schatzkisten, die ein Schiff höchstens an Bord nehmen darf.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Diese Bereiche kann man im Laufe des Spiels verbessern, indem man die fünf Inseln mit den Schatzkarten ansteuert und dort nach dem Plündern der Insel Kanonen kauft, Mannschaften anheuert und die Segel oder den Rumpf verbessert. Auf jeder Insel gibt es nur eine dieser Möglichkeiten, auf der Taverneninsel kann man Tavernenkarten kaufen. Diese bringen verschiedene Vorteile, beispielsweise zusätzliche Ruhmespunkte, Bonusaktionen bei Seegefechten, oder die berühmten Piratenpapageien.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Zu Beginn einer Runde wird nun die jeweils oberste Schatzkarte auf den fünf „Beuteinseln“ umgedreht, sodass die Spieler sehen können, auf welcher Insel man in dieser Runde welche Beute machen kann. Beute besteht aus Ruhm, Gold, Schatzkisten und Tavernenkarten, wobei jede Schatzkarte unterschiedlich viel von jeder Beute bietet.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Als nächstes entscheiden die Kapitäne mittels eines speziellen Rades, wohin sie in dieser Runde ihre Segel setzen. Auf diesem stabilen Papprad ist ein Zeiger angebracht und sechs Felder mit den Symbolen und den Nummern der fünf Beuteinseln und der Schatzinsel. Man stellt einfach verdeckt den Zeiger auf die gewünschte Insel ein, und dann drehen alle Spieler gleichzeitig ihr Rad um.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Dieses Verfahren sorgt für Spannung. Weiß man doch nie so genau, was die Mitspieler planen und wohin sie steuern. Wenn nämlich nur ein Spieler zu einer bestimmten Insel fährt, nimmt er einfach die aktuelle Beute der Insel in Besitz und führt vielleicht auch Verbesserungen an seinem Schiff aus oder kauft Tavernenkarten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Wenn aber zwei oder mehr Spieler zur gleichen Insel fahren, kommt es zum Gefecht. Je nach Stärke der Schiffe würfeln die Spieler mit unterschiedlich vielen Würfeln gegeneinander, bis der Sieger feststeht. Der Verlierer schleppt sich mit letzter Kraft zur Piratenbucht, wo sein Schiff wieder halbwegs instand gesetzt wird. Der Sieger erhält einen Ruhmespunkt und darf natürlich auch die Insel plündern, bei der das Gefecht stattgefunden hat.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Wenn man sein Schiff mit Schatzkisten randvoll geladen hat, sollte man zur Schatzinsel fahren. Dort kann man die erbeuteten Schatzkisten und Goldstücke in Ruhm eintauschen und somit den Laderaum frei machen für den nächsten Raubzug. Hier ist man auch sicher vor Attacken der Mitspieler sowie vor den schwarzen Piraten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Neben den farbigen Schiffen der Spieler gibt es noch schwarze Piratenschiffe. Diese befinden sich zu Beginn vor bestimmten Inseln und bewegen sich jede Runde eine Insel weiter. Sie können die Spieler also nicht überraschend angreifen, blockieren jedoch immer eine Insel. Da sie sehr starke Gegner darstellen, sollte man, wenn überhaupt, erst gegen Ende des Spiels mit entsprechend ausgerüsteten Schiffen versuchen, sie zu besiegen und die Belohnung einzustreichen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Ausstattung</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Die Schiffe sind aus Kunststoff, ansonsten sind die Spielsteine aus Holz und die Goldmünzen aus stabiler Pappe. Die Tavernenkarten sind stimmig illustriert, und auch das Spielbrett trägt mit Palmen und Stränden zur karibischen Atmosphäre bei. Wie bei allen mir bekannten Spielen des Verlags <em>Days of Wonder</em> sehr gut gemacht.</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Mein Fazit</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Ein witziges, spannendes Spiel für einen kurzweiligen Abend. Die Regeln müsste auch jemand, der nicht besonders viel spielt, nach ein bis zwei Runden begriffen haben. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Für ausgemachte Strategen bietet das Spiel nicht allzu viele Möglichkeiten, sich auszutoben, da der Handlungsspielraum doch begrenzt ist.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Aber für Einsteiger gerade deshalb sehr gut geeignet, sowie für Zockprofis, die etwas Abwechslung suchen und mal einen Spieleabend nicht groß nachdenken und stundenlang über den besten Zug grübeln wollen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Und viele kleine Details sorgen für echte Piratenstimmung am Spieltisch. So sind die Tavernenkarten liebevoll gemacht und bringen reichlich Abwechslung ins Spiel. Es gibt Papageien, Rumbuddeln und Pulverfässer, und auch die Royal Navy taucht hin und wieder auf und macht den Freibeutern das Leben schwer.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal">
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		<title>Spieletipp: Kingsburg</title>
		<link>http://radulf-rumpel.de/2008/12/spieletipp-kingsburg/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 16:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Radulf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spieletipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gouverneure der neuen Grenzprovinzen des Königreichs Kingsburg wetteifern um die Gunst des Königs. Wer regiert seine Provinz am besten? Die Wirtschaft muss angekurbelt, die Wünsche der Einwohner berücksichtigt und es muss für ausreichend Schutz vor böswilligen Eindringlingen gesorgt werden. Märkte, Bauernhöfe und Handelsgilden sorgen für Wohlstand, Kneipen und Kirchen erfüllen die Bedürfnisse der Einwohner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;" lang="IT"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Die Gouverneure der neuen Grenzprovinzen des Königreichs Kingsburg wetteifern um die Gunst des Königs. Wer regiert seine Provinz am besten? </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Die Wirtschaft muss angekurbelt, die Wünsche der Einwohner berücksichtigt und es muss für ausreichend Schutz vor böswilligen Eindringlingen gesorgt werden. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Märkte, Bauernhöfe und Handelsgilden sorgen für Wohlstand, Kneipen und Kirchen erfüllen die Bedürfnisse der Einwohner nach Begegnung und einem stillen Ort der inneren Einkehr. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Doch es braucht auch feste Mauern und Burgen sowie standhafte Soldaten, um Land und Untertanen vor Zombies, Orks, Kobolden und anderen Unholden zu beschützen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Um all dies verwirklichen zu können, muss man jedoch erst einmal genügend Einfluss am Königshof gewinnen…</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-51"></span><strong><span style="font-size: 10pt;" lang="IT">Autoren:</span></strong><span style="font-size: 10pt;" lang="IT"> Andrea Chiarvesio &amp; Luca Iennaco</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Verlag</span></strong><span style="font-size: 10pt;">: Truant Verlag / Ulisses</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Erscheinungsjahr</span></strong><span style="font-size: 10pt;">: 2007</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Spieleranzahl</span></strong><span style="font-size: 10pt;">: 2-5</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Dauer</span></strong><span style="font-size: 10pt;">: ca. 90 Minuten</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Schwierigkeit Regeln:</span></strong><span style="font-size: 10pt;"> leicht</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Glück:</span></strong><span style="font-size: 10pt;"> spielt ganz sicher eine Rolle</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Spielkunstfaktor:</span></strong><span style="font-size: 10pt;"> relativ niedrig</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Spannung</span></strong><span style="font-size: 10pt;">: meistens hoch</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Interaktion</span></strong><span style="font-size: 10pt;">: wenig</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Ausstattung:</span></strong><span style="font-size: 10pt;"> sehr ansprechend</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Schlägerei:</span></strong><span style="font-size: 10pt;"> keine</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Wer gewinnt?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Sieger wird, wer nach fünf Runden die meisten Siegpunkte errungen hat.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Siegpunkte gibt es hauptsächlich für den Bau neuer Gebäude, für die Einflussnahme auf bestimmte Personen am Königshof sowie für den Sieg über diverse Bösewichte, die die eigene Provinz überfallen wollen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Wie läuft das Spiel ab?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Das Prinzip ist ganz einfach: Eine Runde entspricht einem Jahr, und jedes Jahr hat vier Jahreszeiten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Im Frühling, Sommer und Herbst wird jeweils erst Einfluss am Königshof geltend gemacht, anschließend werden mit den damit erlangten Rohstoffen (Holz, Stein und Gold) Gebäude gebaut.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Die Sache mit der Einflussnahme ist relativ stark vom Würfelglück abhängig: Jeder Spieler würfelt mit drei bis vier Würfeln. Dann legen die Spieler nach einer bestimmten Reihenfolge ihre Würfel je nach Augenzahl auf die Felder der Personen am Königshof, der den größten Teil des Spielbretts einnimmt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Man kann seine Würfel entweder auf mehrere passende Personen verteilen oder die Augenzahlen mehrerer Würfel addieren, um eine ranghöhere Person mit einer größeren Zahl und mehr Rohstoffen / Vergünstigungen zu beeinflussen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Und wichtig: Jede Person am Hof hilft normalerweise in jeder Runde nur einem Spieler. Ein von einem anderen Spieler besetztes Feld kann also im Normalfall nicht mehr mit eigenen Würfeln belegt werden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Hier heißt es klug und vorausschauend zu planen und die Würfel mit Bedacht zu legen, will man nicht das Nachsehen haben.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Dann wird Kasse gemacht: Je nach gelegten Würfeln erhalten die Spieler von den Beratern, Fürsten und anderen Leuten am Hof Rohstoffe, Soldaten und andere Vorteile.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Mit den Rohstoffen dürfen die Spieler anschließend noch ein Gebäude bauen. Jeder Spieler hat vor sich eine große Papptafel mit den Abbildungen der Gebäude liegen. Darauf sind auch Kosten und Wirkungsweise der Gebäude verzeichnet. Errichtet man ein solches, legt man einen Marker auf die jeweilige Abbildung, um anzuzeigen, dass man nun über das entsprechende Bauwerk verfügt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Manche Gebäude bringen eher Vorteile bei der Einflussnahme auf den Hof, andere stärken die Verteidigung, bei anderen liegt der größte Vorteil in den Siegpunkten, die man dafür erhält. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">So laufen also die ersten drei Jahreszeiten ab. Vor jeder Jahreszeit gibt es noch kleine Zwischenrunden, bei denen im Frühling und im Herbst dem Spieler mit den wenigsten Gebäuden ein wenig unter die Arme gegriffen wird und im Sommer der Spieler mit den meisten Bauwerken einen Siegpunkt erhält.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Das bringt ein wenig Abwechslung und zusätzliche Spannung ins Spiel, aber auch eine weitere Möglichkeit zu taktieren. Man könnte z.B. absichtlich mit dem Bau neuer Gebäude warten, um die Vorteile im Frühjahr und Herbst abzugreifen, oder andersherum viele günstige Gebäude statt weniger teurer errichten, um im Sommer den Siegpunkt einzuheimsen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Im Winter geht es ans Eingemachte: Eindringlinge bedrohen die Provinzen und wollen plündern und brandschatzen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Die Unholde kommen!</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Zu Beginn des Spiels kommen insgesamt fünf Karten ins Spiel, die für die Angreifer stehen, die am Ende jedes Jahres die Provinzen unsicher machen. Normalerweise kennen die Spieler nur die ungefähre Stärke der Unholde, da es für jedes Jahr einen Satz Karten mit einer bestimmten Spanne an Kampfkraft gibt. Allerdings erhält man durch Beeinflussung bestimmter Personen am Hof die Gelegenheit, die aktuelle Karte anzusehen, dadurch die genaue Stärke herauszufinden und entsprechend zu reagieren.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Vor dem Winter haben die Spieler die Möglichkeit, gegen Abgabe von Rohstoffen Soldaten anzuheuern. Vielleicht hat auch der eine oder andere Spieler durch Einfluss am Hof bereits den einen oder anderen Soldaten unter Vertrag. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Im Winter selbst blasen die Unholde dann zum Angriff. Die Karte mit umgedreht. Die Stärke der Invasoren steht damit fest und wird mit der Stärke der Spieler verglichen, die sich aus ihren Soldaten, Militärgebäuden und der durch einen Würfel bestimmten Unterstützung des Königs errechnet.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Wer die Schlacht verliert, verliert, je nach Gegner Rohstoffe, Siegpunkte oder gar – besonders schmerzhaft – Gebäude.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Den Siegern winken dagegen eine Belohnung in Form von Rohstoffen oder Siegpunkten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Ausstattung</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Relativ wenig Material, dafür sehr ordentlich gemacht. Die Berater sind ein wenig im Comic-Stil gehalten, ebenso die Angreifer auf den Karten und die Gebäude auf den Provinzpappen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Die insgesamt 21 Würfel, die Rohstoffspielsteine und die Siegpunkt- und Jahreszähler sind aus Holz.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Meine Meinung</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Ein sehr nettes Spiel. Es gibt keine direkten Konflikte zwischen den Spielern; die einzige Möglichkeit, den anderen eins auszuwischen, besteht beim Legen der Würfel, wo man Felder blockieren und damit für die anderen sperren kann.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Daher z.B. hervorragend für ein Spiel zu dritt geeignet, da sich bei solchen Spielen allzu oft die beiden Schwächeren gegen den Stärksten verbünden, bis einer der Schwächeren der Stärkste wird und das Spiel von vorne losgeht. Nicht bei diesem Spiel!</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Die Regeln sind sehr leicht zu erlernen, die möglichen Aktionen sind jederzeit überschaubar, also auf jeden Fall etwas für Gelegenheitszocker.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Vielspieler kommen aber auch auf ihre Kosten, weil <em>Kingsburg </em>einfach und locker zu spielen ist und Riesenspass macht.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Und spannend war es bei uns bisher fast immer bis zum Schluss, was ein weiterer Pluspunkt ist.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
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		<title>Spieletipp: Der eiserne Thron</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 16:17:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Radulf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spieletipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Krieg überzieht die Lande von Westeros. Die großen Häuser trachten nach der Krone und nach dem Sieg über ihre Feinde. Während zu Lande Soldaten und Ritter in die Schlacht ziehen, liefern sich zur See die Flotten der Lords Gefechte um die Vorherrschaft über die Meere. Und gleichzeitig spinnen die Häuser Intrigen um die Thronfolge, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[endif]--></p>
<p><span style="font-size: 10pt;">Krieg überzieht die Lande von Westeros. Die großen Häuser trachten nach der Krone und nach dem Sieg über ihre Feinde. Während zu Lande Soldaten und Ritter in die Schlacht ziehen, liefern sich zur See die Flotten der Lords Gefechte um die Vorherrschaft über die Meere.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Und gleichzeitig spinnen die Häuser Intrigen um die Thronfolge, um die Unterstützung anderer Adelshäuser und um Einfluss am Königshof. Nur der Lord, der in der Schlacht und am Verhandlungstisch seine Gegner aussticht, wird am Ende auf dem eisernen Thron sitzen …</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-45"></span><strong><span style="font-size: 10pt;">Autor: </span></strong><span style="font-size: 10pt;">Christian T. Petersen</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Verlag: </span></strong><span style="font-size: 10pt;">Fantasy Flight Games, deutsche Fassung: Heidelberger Spieleverlag</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Erscheinungsjahr</span></strong><span style="font-size: 10pt;">: 2004 (englische Fassung 2003)</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Spieleranzahl</span></strong><span style="font-size: 10pt;">: 3-5</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Dauer: </span></strong><span style="font-size: 10pt;">kann 2 bis 3 Stunden dauern</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Schwierigkeit Regeln: </span></strong><span style="font-size: 10pt;">anspruchsvoll</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Glück: </span></strong><span style="font-size: 10pt;">relativ wenig</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Spielkunstfaktor</span></strong><span style="font-size: 10pt;">: sehr hoch</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Spannung:</span></strong><span style="font-size: 10pt;"> meist bis zum Ende vorhanden</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Interaktion: </span></strong><span style="font-size: 10pt;">Diplomatie, Attacken und Einschätzung der Gegner</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Ausstattung</span></strong><span style="font-size: 10pt;">: Holz und feste Pappe, sieht alles sehr gut aus</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Schlägerei: </span></strong><span style="font-size: 10pt;">nur da geht’s drum!!</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Anmerkung</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><em><span style="font-size: 10pt;">Der eiserne Thron </span></em><span style="font-size: 10pt;">basiert auf dem mörderisch guten Fantasy-Zyklus <em>Das Lied von Eis und Feuer </em>von George R.R. Martin und fängt die Atmosphäre der bisher acht Bände großartig ein.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Der Sieg</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Sieger der Spiels ist derjenige, der als erster sieben Burgen unter seiner Kontrolle hat (bei drei Spielern acht Burgen). Die Startaufstellung ist vorgegeben, je nach Spieleranzahl spielen nur bestimmte Adelshäuser aktiv mit.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Durch geschicktes Ziehen erobert man rasch freie Regionen und vergrößert so sein Einflussgebiet.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Falls nach zehn Runden kein Spieler die sieben Burgen besitzt, siegt derjenige mit den meisten Burgen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Spielablauf</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Zu Beginn einer Runde wird von drei Stapeln Karten je eine Karte gezogen. Diese Karten entscheiden maßgeblich über den Verlauf einer Runde. Sie bestimmen etwa, ob neue Einheiten ins Spiel gebracht werden dürfen oder nicht, ob bestimmte Einschränkungen für die Runde gelten, ob und mit welcher Stärke die Barbaren des Nordens angreifen (hier winken Belohnungen oder Strafen für die Spieler, je nachdem wie gut oder schlecht sie Westeros gegen diese Bedrohung schützen) und ob die Positionen der Spieler in den drei wichtigen Einflussbereichen neu vergeben werden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Denn es gibt auf dem Spielbrett eine Zone, auf der diese Bereiche (<em>der Eisenthron, die Adelshäuser und die Hofintrigen</em>) mit Plätzen von 1-5 für die Einfluss-Marker der Spieler abgebildet sind. Diese Plätze werden alle paar Runden neu vergeben. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Dazu bieten die Spieler beliebig viele Stärke-Spielmarken<em> </em>verdeckt und offenbaren dann gleichzeitig ihre Einsätze. Der Spieler, der am meisten geboten hat, setzt seinen Marker dann auf den ersten Platz des ersten Bereichs, die anderen Spieler folgen je nach gesetzten Stärke-Spielmarken.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Dies wiederholt sich insgesamt dreimal, sodass am Ende einer solchen Bietrunde alle Plätze der drei Bereiche neu besetzt sind. Übrigens ist jede gesetzte Stärke-Spielmarke<em> </em>verloren, auch wenn man die Bietrunde verliert.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Der Bereich <em>Eisenthron </em>gibt die Reihenfolge vor, in der die Spieler ihre Züge durchführen, die Positionen im Bereich <em>Adelshäuser </em>haben Einfluss auf den Ausgang von Schlachten und gute Plätze bei den <em>Hofintrigen </em>bringen Vorteile beim Legen der Befehls-Spielmarken.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Wer hier geschickt agiert und sich gute Plätze sichert, erlangt einen bedeutenden Vorteil über seine Gegner, zumindest bis zur nächsten Bietrunde.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Nachdem alle drei Karten abgehakt sind, geht es ans Eingemachte: Die Züge der Spieler und das Führen von Schlachten.<span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Hörnerklang und Kriegstrommeln</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Die eigentlichen Züge und Aktionen der Spieler laufen auf recht unkonventionelle, aber geniale Art und Weise ab. Es gibt eine Planungsphase, in der die Spieler auf jede ihrer von eigenen Einheiten besetzten Land- und Meeresregionen einen umgedrehten und daher für die Mitspieler nicht erkennbaren Befehlsspielmarker legen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Wenn alle von Einheiten besetzten Regionen mit einem Befehlsspielmarker versehen sind, werden die Marker gleichzeitig umgedreht und dadurch für alle sichtbar.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Es gibt fünf verschiedene Befehlsspielmarker. <em>Verteidigung</em>, <em>Unterstützung, Zusammenziehen der Kräfte, Marsch und Überfall</em>. Mit einem <span class="AufzhlungszeichenChar"><em><span>Überfall </span></em></span>kann man z.B. bestimmte Befehlsmarker anderer Spieler auf benachbarten Regionen entfernen. Und nur mit einem <em>Marsch </em>kann man eigene Truppen bewegen, entweder in eigene Gebiete oder in die Schlacht gegen den Feind. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Dieses System der verschiedenen Befehle, die man erteilt, ohne die Befehle der Mitspieler zu kennen, sorgt für große Spannung und Abwechslung. Man kann zum Beispiel mit einem Marschbefehl eine Region angreifen, in der auch ein Marschbefehl liegt. Gewinnt man die Schlacht, verfällt der Marschbefehl des Gegners, da dieser Befehl ja an die Region gebunden ist, auf der er liegt. Und wenn der Gegner dran ist, hat er dort gar keine Soldaten mehr! </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Man muss also versuchen, die Aktionen der Gegner vorherzusehen und seine eigenen Marker dementsprechend zu platzieren. Sehr gut, wenn das gelingt, aber bitter, wenn die Gegner nicht wie erwartet gesetzt haben und die eigenen Pläne zunichte machen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Und man muss bedenken, dass jede Region nur einen Befehl erhalten kann. Ein Spieler kann also nicht einem Teil der Truppen einer Region einen Befehl geben und dem anderen Teil der Soldaten einen anderen Befehl. Es gilt, gut abzuwägen, welche Befehle man erteilt, denn Fehler können sich bitter rächen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Blicken wir kurz auf das Kampfsystem: Man addiert die Stärkewerte der beteiligten Truppen und zählt die Werte von benachbarten Gebieten hinzu, die den Befehl <em>Unterstützung</em> haben. Hier gilt: Schiffe unterstützen auch Landeinheiten, Landeinheiten aber keine Schiffe. Die Vorherrschaft zur See kann also immens wichtig sein! Und auch Einheiten von nicht direkt an der Schlacht beteiligten Spielern können <em>unterstützen</em>.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Dann kommen die <em>Hauskarten</em> ins Spiel. Jeder Spieler hat sieben Karten mit je einem Anführer darauf, die unterschiedliche Stärkewerte und oftmals auch verschiedene Spezialkräfte haben.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Die Spieler wählen jeder verdeckt eine solche Hauskarte, und offenbaren dann gleichzeitig ihren Anführer. Erst wenn auch die Werte und Fähigkeiten des Anführers in die Stärkewerte eingeflossen ist, werden die Verluste und der Sieger ermittelt, und die umkämpfte Region wechselt entweder den Besitzer oder die Angreifer müssen sich zurückziehen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Beim Spielen der Hauskarten bietet sich wiederum die Gelegenheit, zu bluffen und auf Risiko zu spielen. Manchmal ist der Stärkewert der Figuren aber auch schon so unterschiedlich, dass es nur noch darum geht, das Schlimmste zu verhindern, bzw. den Sieg voll auszuschöpfen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Nach einem Einsatz wird die jeweilige Hauskarte abgelegt. Erst wenn ein Spieler alle seine sieben Karten eingesetzt hat, erhält er all seine abgelegten Karten wieder zurück und kann sie erneut einsetzen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Wenn alle Schlachten geschlagen sind, beginnt auch schon eine neue Runde …</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Ausstattung</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Das Spielbrett ist sehr schön gestaltet, die Einheiten sind aus Holz und die restlichen Spielmarken aus stabiler, dicker Pappe. Die Karten sind mit stimmigen Motiven versehen und ebenfalls stabil hergestellt, greifen sich also auch bei häufigem Spiel nicht ab. </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Radulf meint</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><em><span style="font-size: 10pt;">Der eiserne Thron </span></em><span style="font-size: 10pt;">ist eher etwas für geübte Zocker. Die Regeln sind sehr vielschichtig, mit vielen kleinen Details, die es zu beachten gilt. Also kein Spiel, was man locker in zehn Minuten erklärt und nach zwei Spielrunden alle intus haben.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Aber wer sich die Mühe macht, wird definitiv belohnt durch ein sehr ausgefuchstes Spielsystem und viele Möglichkeiten zum Bluffen und gekonnten Austricksen beim Bieten um die Einflussbereiche, beim Legen der Befehlsmarker und beim Ausspielen der Hauskarten. Gewiefte Strategen und Taktiker kommen bei diesem Spiel voll zum Zug, denn Würfelglück spielt gar keine und Kartenglück kaum eine Rolle.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Und spannend bleibt dieses Spiel auch meist bis zum Schluss, denn die siebte Burg zu holen kann sehr schnell gehen, man kann aber auch sehr schnell wieder zwei Burgen verlieren und plötzlich steht jemand als Sieger da, mit dem keiner gerechnet hatte.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Ein kleiner Schwachpunkt ist vielleicht die mangelnde Abwechslung, denn bei häufigem Spielen wiederholt sich doch vieles immer wieder. Das lässt sich bei einer festen Startaufstellung leider kaum vermeiden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Und wie bei so vielen Spielen gilt: Je mehr Spieler, desto besser. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Wer die grandiosen Romane des Zyklus <em>Das Lied von Eis und Feuer </em>kennt, wird merken, dass die einzigartige Atmosphäre sehr gut eingefangen ist und möglicherweise noch etwas mehr Spaß am Spiel haben als jemand, der die Bücher nicht kennt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal">
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		<title>Spieletipp: Colosseum</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 16:15:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Radulf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spieletipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kaiser hat einen Wettstreit ausgerufen! Welcher Impresario baut das schönste Colosseum, liefert die größten Sensationen und gewinnt die Herzen des Publikums? Als Leiter einer römischen Arena bist du gefordert. Schaffe die wildesten Löwen und die schnellsten Pferde heran, stell die gestähltesten Gladiatoren, die begabtesten Dichter und die talentiertesten Musiker ein und sorge für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[endif]--></p>
<p><span style="font-size: 10pt;">Der Kaiser hat einen Wettstreit ausgerufen! Welcher Impresario baut das schönste Colosseum, liefert die größten Sensationen und gewinnt die Herzen des Publikums?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Als Leiter einer römischen Arena bist du gefordert. Schaffe die wildesten Löwen und die schnellsten Pferde heran, stell die gestähltesten Gladiatoren, die begabtesten Dichter und die talentiertesten Musiker ein und sorge für die atemberaubendste Kulisse!</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Erweitere dein Colosseum, baue Luxusplätze für den Adel und eine Loge für den Kaiser. Und hab dabei ein Auge auf deine Finanzen, denn das alles kostet viel Geld.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Jeder fängt einmal klein an, aber am Ende muss man das größte Spektakel von allen bieten, um die Gunst des sensationshungrigen Publikums und die des Kaisers zu gewinnen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-42"></span><span style="font-size: 10pt;"><strong>Autoren:</strong> Wolfgang Kramer &amp; Markus Lübke</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><strong>Verlag: </strong>Days of Wonder</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2007</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><strong>Spieleranzahl:</strong> 3-5</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><strong>Dauer:</strong> 90 Minuten bis 2 Stunden, also länger als auf der Packung angegeben</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><strong>Schwierigkeit Regeln: </strong>einfach, ein bis zwei Testrunden sollten reichen</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">(Seitenzahl des Regelheftes: 10)</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><strong>Glück:</strong> hält sich in Grenzen</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><strong>Spielkunstfaktor</strong>: hält sich auch in Grenzen</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><strong>Spannung:</strong> kommt darauf an, kann sehr spannend werden</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><strong>Interaktion:</strong> man kann untereinander tauschen</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><strong>Ausstattung: </strong>der Hammer!!!</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><strong>Schlägerei:</strong> gibt es keine</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Wie man gewinnt</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Ein Spiel geht über fünf Runden. Jeder Spieler beginnt mit einem kleinen Colosseum und einer zufälligen Auswahl an Spektakelplättchen. Diese stehen für die Akteure und Kulissenteile, mit denen man die Aufführungen in der Arena gestaltet.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Im Laufe des Spiels baut man seine Arena aus und liefert dem Publikum immer prächtigere Darbietungen mit immer mehr Akteuren und immer besserer Kulisse. Je ausgefeilter eine Vorstellung ist, desto mehr Zuschauer werden kommen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Wer nach der letzten Runde den Zuschauerrekord hält, ist Sieger. Wichtig ist das mit dem Rekord. Es werden nicht alle Zuschauer aus allen Runden gezählt, sondern es gilt bei jedem Spieler nur die höchste Zuschauerzahl, egal, in welcher Runde er diese erreicht hat.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Wie das Spiel funktioniert</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Die fünf Spielrunden sind nochmals in fünf Phasen unterteilt. Diese Phasen absolviert stets der Startspieler zuerst, dann folgen die anderen Spieler im Uhrzeigersinn. Das Amt des Startspielers wiederum wechselt nach jeder Runde auch im Uhrzeigersinn. So ist also jeder einmal als erster an der Reihe. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">In der ersten Phase hat man die Möglichkeit, zu investieren. Man kann entweder eine neue Programmkarte erwerben oder auf verschiedene Weise seine Arena erweitern.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Nur ein Programm, zu dem man die entsprechende Programmkarte hat, darf man aufführen. Auf den Programmkarten sind die Spektakelplättchen und die Größe der Arena angegeben, die man für die Aufführung des Programms benötigt. Außerdem ist hier verzeichnet, wie viele Zuschauer man damit anlocken kann. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Ein Ausbau der Arena bringt entweder mehr Platz für die Veranstaltungen, mehr Zuschauer oder eine erhöhte Chance, dass ein Senator, ein Konsul oder gar der Kaiser der Darbietung beiwohnt, was wiederum für mehr Zuschauer sorgt. </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">In der zweiten Phase können die Spieler während einiger Auktionen neue Spektakelplättchen erstehen, in der dritten Phase dürfen die Spieler untereinander Spektakelplättchen tauschen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Die Vorstellungen, auf die so hart hingearbeitet wurde, finden in der vierten Phase statt. Vor der eigentlichen Aufführung darf man noch einen Würfel (zwei, falls man eine Kaiserloge gebaut hat) werfen, um die Senatoren, die Konsuln oder den Kaiser zu ziehen. Mit ein wenig Glück kann man sie bei einer solchen Aktion in die eigene Arena bewegen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Auf Basis des jeweils von den Spielern für diese Runde aufgeführten Programms werden nun die Zuschauer errechnet. Falls man das Programm nicht komplett hinbekommt, weil einige Spektakelplättchen fehlen, gibt es Abzüge. Mehr Zuschauer gibt es durch einige andere Besonderheiten wie z.B. Luxusplätze oder die Gegenwart der bereits erwähnten Senatoren, Konsuln oder des Kaisers in der Arena. </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">In der fünften erhält der Spieler, den gerade den Zuschauerrekord hält, eine Belohnung in Form eines Podiums. Das bringt bei seinen nächsten Veranstaltungen einige Zuschauer mehr. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Dann finden Aufräumarbeiten statt. Jeder Spieler muss eines der Spektakelplättchen abgeben, das er in der Vorstellung dieser Runde benutzt hat. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Schließlich darf der Spieler mit dem schlechtesten Rekord vom Spieler mit dem höchsten Rekord ein Spektakelplättchen nehmen. Das sorgt ein wenig für Ausgeglichenheit und Spannung.</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Wie das Spiel gemacht ist</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Sehr schön gestaltet. Die Plättchen und Programmkarten sind aus stabiler Pappe mit stimmigen Motiven. Die Figuren der Senatoren, Konsuln und des Kaisers sind vom Feinsten und tragen noch ein paar Pluspunkte zum sowieso äußerst positiven Gesamteindruck bei.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Das Regelheft lässt ebenfalls keine Fragen offen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Ich wiederhole mich, aber die Jungs von <em>Days of Wonder</em> wissen wirklich, worauf es ankommt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;">Mein Fazit</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Ein Spiel sowohl für Einsteiger als auch für echte Zocker. Erstere müssten eigentlich wegen der relativ einfachen Regeln leicht in das Spiel hineinkommen. Für letztere eine schöne Alternative zu komplexeren Spielen, mit einem originellen Hintergrund, zügigem Spielfluss und äußerst ansprechender Aufmachung.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Ein kleiner Schwachpunkt ist die geringe Rundenzahl. Ein intensives und abwechslungsreiches Ausbauen der eigenen Arena und die Gestaltung neuer Programme kommt leider ein wenig zu kurz, da sich bei mehrmaligem Spielen doch einiges wiederholt. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Die Stärken des Spiels liegen woanders:</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Dadurch, dass die Punkte bzw. Zuschauer nicht fortlaufend gezählt werden, sondern nur der Rekord zählt, darf man sich oft bis zuletzt Hoffnungen machen, und es bleibt spannend</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Das Kaufen neuer Spektakelplättchen wird über Auktionen getätigt. Damit und durch die Möglichkeit, untereinander zu tauschen, kommt eine gewisse Interaktion und Kommunikation unter den Spielern zustande, was immer für eine Extraportion Spielspass sorgt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Eine (zumindest für mich) neue Spielidee wurde gut in Regeln gegossen und umgesetzt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Und die wirklich gelungene Aufmachung tut ihr Übriges für einen schönen Spieleabend.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"><br />
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