Mit ‘Aussagen’ getaggte Artikel

Radulf schlägt zurück

Mittwoch, 11. August 2010

Verehrte Leserschaft.

Es wird ja zur Zeit wieder viel diskutiert und rumgelabert und alle möglichen Experten und Minister geben ihren Senf dazu.

Wegen dem GOOGLE STREET VIEW.

Radulf labert nicht. Er ist ein Mann der Tat. Radulf schlägt zurück. Und zwar mit den Mitteln des Gegners.

Seht, staunt und habt keine Angst mehr. Denn hier ist:

RADULF GOOGLE VIEW.

googleview

Radulf ist entrüstet

Montag, 01. März 2010

Verehrte Leserschaft!

Es ist ein Skandal!

Ich zitiere aus einem Artikel auf zeit.de:

Laut Allensbach-Institut sind übrigens Journalisten nur bei elf Prozent der Deutschen hoch angesehen, lediglich Offiziere, Gewerkschaftsführer, Politiker und Buchhändler genießen noch weniger Achtung.

WAT?

Wir sind die Jungs und Mädels, die imstande sind, “das grüne Buch, das vor zwei bis drei Wochen irgendwo da hinten auf einem Tisch lag” zu finden.

Wir sind diejenigen, die “Pompeji” aus dem Hut zaubern, wenn eine Urfränkin nach “Bombay” verlangt. Und die Dame, wohlgemerkt, damit glücklich machen, weil es nämlich Ersteres war, was sie wirklich suchte. Und zwar, obwohl die Dame außer dem Titel und der Tatsache, dass es das zweite Buch des Autors war, gar nichts über das Buch wusste. Und auch auf wiederholte Nachfrage nicht imstande war, die kritischen Konsonanten auch nur einen Hauch härter wiederzugeben. Und außerdem die Betonung eisern auf die erste Silbe legte.

Wir bleiben gutgelaunt, wenn Eltern ihre Sprößlinge die Hochglanz-Kunstschinken zu 59,90 das Stück zerfleddern lassen und die Mayonnaise von den Nordsee-Fischbrötchen aus den Regalen trieft.

Wir lassen uns jedes Jahr in der Weihnachtszeit von wildgewordenen Geschenkeberserkerhorden überrennen und tun alles Menschenunmögliche, freundlich und kompetent unter ihren Schuhsohlen hervorzulächeln.
Nur um dann an Heiligabend um 13.00 massakriert zu werden, weil das gewünschte Buch nicht mehr bis 14.00 zu bestellen ist.

HERRGOTTNOCHMAL! WIR SIND DIE GUTEN!

Den ganzen und interessanten Artikel gibt es hier zu lesen.

Lebenszeichen

Donnerstag, 11. Februar 2010

Verehrte Leserschaft!

Hier herrschte ja eine ganze Weile tiefe Stille. Radulf hat zur Zeit nicht so den großen Kopf für den Blog hier.

Ich gebe mich völlig der Schlechtwetter-und-Dunkelheit-ab-Nachmittag-Depression hin und warte auf den Frühling. Zur Stimmungsaufhellung sehe ich fern (”Two and a half Men”) und lese sehr viel (zuletzt zwei Bücher über den Holocaust und “Rosemarys Baby”. Sagte ich was von Stimmungsaufhellung?).

Ansonsten verfolge ich mehr oder weniger die Nachrichten und rege mich über die Regierung auf. Wollte immer wieder was bösartiges schreiben, hab es dann aber gelassen. Aus folgenden Gründen:

1. Es bringt nix.

2. Ich habe zwar große Ideen, aber von der praktischen Umsetzung genausoviel Ahnung wie Merkel & Co: Gar keine.

3. Wenn ich zuviel über diese Pfeifen nachdenke, krieg ich Pusteln.

Eine Sache spreche ich dann doch an: Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Hartz IV habe ich die von der Leyen in der Glotze gesehen. So sinngemäß sagt sie: “Ich begrüße das Urteil …blabalababla… neue Chance, etwas für die Menschen zu tun ..blablablaba.”

Aha. Um was für die Menschen zu tun, braucht also die Frau Ministerin erst mal ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts? Was würde wohl Richter Rumpel dazu sagen?

Okay, ich muss aufhören….Pusteln.

Stattdessen erzähle ich jetzt einen Witz. Witze sind gut. Da kann man drüber lachen. Da gehen die Pusteln weg. Und ich will auch niemanden diskriminieren. Ich will bloß einen Witz loswerden.

Wohin fliegt ein schwuler Adler?

(weiterlesen…)

Urteilsspruch in der Causa FDP / CSU

Dienstag, 26. Januar 2010

Wie uns soeben von verschiedenen Agenturen gemeldet wurde, hat der ehrwürdige Richter Rumpel vor kurzem das Urteil in der Parteispendenaffäre um FDP und CSU gesprochen.

Richter Rumpel in der Causa FDP und CSU

Das Urteil lautet:

SCHULDIG in allen Anklagepunkten nach den Paragraphen 2,7,13 und 14 des Korruptionsabschaffungsbeschleunigungsgesetzes.

Richter Rumpel verhängte äußerst schlecht gelaunt die Höchststrafe von 15 Jahren sozialer Arbeit in einem Kindergarten. Herr Dr. Guido Westerwelle bekam wegen seines *zensiert* unschuldig-freundlichen Grinsens mildernde Umstände und darf als Außenminister die Tagesausflüge ins Legoland koordinieren.

Jeder hat das Recht auf gesunde Bräune!

Dienstag, 18. August 2009

Es gibt immer noch Ewiggestrige, die anderen Menschen eine schöne gleichmäßige Sommerbräune vorenthalten wollen. Wir finden das unverantwortlich und sagen:

Bei uns wird niemand eingecremt, denn das wäre unverschämt!

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www.sommerpartei.de ist online!

Samstag, 15. August 2009

Liebe Kumpelinnen und Kumpel!

Um höchstmögliche mediale Reichweite zu erlangen und unsere Mitglieder noch stärker als bisher einzubinden, haben wir die Seite www.sommerpartei.de erstellt.

Alle Mitglieder und Sympathisanten können dort mitmachen. Schickt einfach eine Mail mit euren Vorschlägen und Ideen zur Klimaverbesserung an die Adresse

post[at]sommerpartei.posterous.com

Euer Betreff wird zur Schlagzeile, der Text zum Text. Man kann auch Bilder als Anhang mitsenden, diese werden eingebaut.

Sonnige Grüße,

Radulf Rumpel

Offener Brief an den CDU-Gemeindeverband Eppelborn

Freitag, 14. August 2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Befremden haben wir von der Sommerpartei auf Ihrer Webseite den Slogan “CDU – die Sommer-Partei!”  registriert.

Von der menschlichen Seite her haben wir zwar vollstes Verständnis dafür, dass Sie versuchen, im Windschatten unserer stündlich wachsenden Popularität einige Wählerstimmen abzugreifen.

Aber als entschlossene Wahlkämpfer müssen wir sie nachdrücklich auffordern, diesen Slogan umgehend von Ihrer Webseite zu nehmen und sich bei den Wählerinnen und Wählern für diese Posse zu entschuldigen.

Wir von der Sommerpartei sind durchaus ab und an einmal für einen Lacher zu haben, in unserem Geschäft ist ein wenig Humor ja fast schon überlebenswichtig.

Aber die Art, wie Sie sich auf Ihrer Webseite mit fremden (und zwar unseren!) Federn schmücken, dadurch die Wählerinnen und Wähler bewußt in die Irre führen und daneben noch auf Kosten Ihrer Mitkonkurrentinnen und Mitkonkurrenten äußerst plumpe und durchschaubare Scherze darbieten, ziemt sich nicht.

Wir bitten Sie daher nochmals inständig und in aller gegebenen Form, den besagten Spruch von Ihrer Seite zu entfernen und auch in Zukunft sauber zu bleiben.

Mit sonnigen Grüßen,

Radulf Rumpel, Sprecherpresser der Sommerpartei

Die Sommerpartei stellt ihre Parteihymne vor!

Donnerstag, 13. August 2009

Auf Antrag unseres Schachtmeisters Lazerte erklären wir von der Sommerpartei die wunderschöne Bergwerksballade “Glück auf” zu unserem offiziellen Parteilied.

Interview mit Sommerpartei-Mitbegründer Radulf Rumpel

Donnerstag, 13. August 2009

Das erst heute morgen publik gewordene Wahlprogramm der frisch gegründeten Sommerpartei wird bereits heftig diskutiert und spaltet die Nation.

Wir haben mit dem Sommerpartei-Mitbegründer und Verfasser des Wahlprogramms, Radulf Rumpel, gesprochen und ihn zu seinem umstrittenen Pamphlet befragt.

Jounaille: Herr Rumpel, der Schutz unserer Umwelt und die Abwendung der Klimakatastrophe spielen eine zentrale Rolle in der Politik aller etablierten Parteien, sind das Hauptanliegen zahlloser Nichtregierungsorganisationen und bestimmen seit vielen Jahren die Schlagzeilen und Nachrichtensendungen. Wie kommen Sie und und Ihre drei Mitstreiter in solchen Zeiten auf die Idee, eine radikale Umkehr zu fordern und den Klimawandel gar verschärfen zu wollen?

Herr Rumpel: Die Frage muss nicht lauten, wie wir auf diese Idee kamen, sondern warum solche wichtigen und drängenden Probleme erst jetzt, nach so langer Zeit des untätigen Herumsitzens und Abwartens, angesprochen und thematisiert werden. Die im Parlament vertretenen Parteien haben hier auf ganzer Linie versagt.
Eine neue Studie besagt, dass wir in Deutschland, was die Durchscnittstemperatur angeht, weit hinter Ländern wie den Fidschi-Inseln und Angola rangieren. Wenn man die industriellen und finanziellen Kapazitäten der BRD mit denen dieser Nationen vergleicht, ist das absolut lächerlich.
Wenn wir jetzt nicht schnell und entschlossen reagieren, machen wir uns zum Gespött der Weltgemeinschaft.

Journaille: Durch den Treibhauseffekt droht der Meeresspiegel zu steigen und die Lebensräume unzähliger Menschen zu überfluten. Wie können Sie so etwas verantworten?

Herr Rumpel: Viele arbeitslose Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter brennen förmlich darauf, wieder in Lohn und Brot zu kommen. Durch die Errichtung gewaltiger Schutzdeiche und Dämme an den Küsten der bedrohten Länder wollen und werden wir diesen tüchtigen Frauen und Männern zu einer Arbeit verhelfen, mittels derer sie wieder ein Leben in Würde und Selbstbestimmung jenseits von Hartz4 führen können.

Journaille: Ihre Partei plant die Errichtung von dreissig ungefilterten Kohlekraftwerken. Kritiker monieren, dass die Inbetriebnahme dieser Kraftwerke eine unzumutbare Belastung durch Feinstaub und Smog in weiten Teilen der Bundesrepublik bewirken wird.

Herr Rumpel: Sie denken zu sehr in festgefahrenen Bahnen. Wir müssen in vielerlei Hinsicht neue Wege gehen. In Zeiten von Vogel- und Schweinegrippe sollten ohnehin alle verantwortungsbewußten Bürgerinnen und Bürger eine Schutzmaske tragen. Wenn man die Dinger nicht immer nur in weiß herstellt, sondern mit ein paar schönen Motiven verziert, wird daraus vielleicht sogar der Modetrend des 21. Jahrhunderts. Ich persönlich habe bereits drei Stück zu Hause, alle handgenäht und mit herrlichen Stickereien versehen.  Die Teile sind echt schick!

Journaille: Sollten Sie es, wider alle Erwartungen, wirklich in den Bundestag schaffen, mit welchen Parteien würden Sie Koalitionsgespräche führen?

Herr Rumpel: Wir sind bereit und willens, mit allen offene und ehrliche Gespräche zu führen. Natürlich haben wir einige kleinere inhaltliche Differenzen zu den Grünen, aber mit Vernunft und Augenmaß lassen sich solche Schwierigkeiten immer lösen.
Unser Hauptaugenmerk bei Koalitionsverhandlungen läge selbstverständlich auf der Besetzung der Ressorts Wirtschaft, Verkehr und Umwelt. Da gäbe es schwerlich Kompromisse.

Journaille: Herr Rumpel, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Wahlprogramm der Sommerpartei

Donnerstag, 13. August 2009

SOMMER. FÜR ALLE. FÜR IMMER.sommerparteiSehr geehrte Damen und Herren,

einige von Ihnen fragen sich vielleicht: Braucht Deutschland wirklich eine weitere Kleinpartei, die lediglich die Interessen einer überschaubaren Minderheit vertritt? Eine Partei, die es wahrscheinlich nicht einmal am Bundeswahlleiter vorbeischafft? Eine Partei, bei der 25% der Gründungsmitglieder imaginäre Chamäleons halten und weitere 25% sich in ihrer Freizeit mit einem Holztotenkopf unterhalten?

Wir sagen:

JA! PACKT DIE BADEHOSE EIN, DENN ES WIRD SOMMER!

Denn wir von der Sommerpartei geloben, unser Menschenmöglichstes zu tun für die Schaffung eines ewigen, immerwährenden Sommers. Eines richtigen, heißen Sommers, mit Eisschlecken und Freibad und haufenweise Bikinis.

Womit wir schon bei unserem wirklich ambitionierten Wahlprogramm wären. Denn um unser Ziel zu erreichen, müssen wir dieses Ökogerede beenden und ordentlich auf die Tube drücken. Wir von der Sommerpartei bringen den Treibhauseffekt erst so richtig in Schwung!

Um konkret zu werden: Hier ist unser 7+X-Punkte-Plan!

1. Das Verbot von Fluorchlorkohlenwasserstoffen war einer der größten klimapolitischen Fehler des letzten Jahrhunderts. Dieser Fehler hat uns mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit 2-3° Celsius gekostet. Wir müssen – und werden – alles in unserer Macht stehende tun, um FCKW baldmöglichst wieder flächendeckend einzuführen.

Auch im Dezember an den See dank FCKW.

2. Wir fordern hohe Strafabgaben auf Fahrräder und öffentliche Verkehrsmittel, gleichzeitig möchten wir durch Subventionen einen Benzinpreis von 30 Cent pro Liter erzwingen.

Adieu, Mineralölsteuer.

3. Unser Land braucht dringend eine energiepolitische Wende. Wir wollen endlich wieder den natürlichen Reichtum des Ruhrgebiets und der neuen Bundesländer nutzen. Steinkohle und Braunkohle sind die einzigen Rohstoffe, die wir haben. Bis 2010 werden wir dreißig neue Kohlekraftwerke errichten! Natürlich ohne Filter.
Daneben setzen wir uns energisch für die Fortführung der energieintensiven Herstellung von Solarzellen ein. Die Solarzellen werden anschließend verbrannt.
Das schafft Arbeitsplätze – und Sommer!

Nur wenn man etwas verbrennt, wird es heiß.

4. Eine besondere Herzensangelegenheit ist uns die umgehende und möglichst vollständige Brandrodung der klimafeindlichen Regenwälder. In dieser Hinsicht wurde viel zu lange gezögert und gezaudert, es muss endlich etwas unternommen werden.

Wir lieben den Geruch von Napalm.
Morgens. Mittags. Und Abends.

5. Als weitere, nicht zu unterschätzende Maßnahme zur Verbesserung des Weltklimas fordern wir die Installation von Heizungen und Klimaanlagen, die von Haus aus auf Anschlag stehen. Natürlich werden wir im Interesse unser Wählerinnen und Wähler durchsetzen, dass auch wirklich in jedem Gebäude beides angebracht ist.
Flankierend wollen wir mit allen uns zu Gebote stehenden Mitteln dafür sorgen, dass Türen und Fenster durchgehend geöffnet bleiben.
Das sich dadurch verschärfende Problem der inneren Sicherheit werden wir durch erhöhte Ausgaben für die Bildung lösen. Und zwar durch die Bildung einer Brigade von Ein-Euro-Jobber-Wachpersonal.

Macht hoch die Tür, das Tor macht weit -
Bald gibt es nur noch Sommerzeit!

6. Wir begrüßen einige Aspekte der Agrarpolitik der Europäischen Union als sinnvoll, sehen hier jedoch dennoch dringenden Handlungsbedarf. Die Schlachtung von polnischem Vieh in Frankreich und die anschließende Rückführung des Fleischs nach Polen geht zwar in die richtige Richtung, doch eine Schlachtung in Spanien, Portugal oder Griechenland würde beinahe das Doppelte an Kohlendioxidausstoß durch den Transport herbeiführen. Durch die ausschließliche Verwendung von Landstraßen sowie kleineren Nebenstraßen könnte die Transportzeit und damit die CO2-Effizienz sogar nochmals fast verdoppelt werden.

Ähnliches gilt natürlich auch für Milch aus Italien. Wir kämpfen dafür, dass diese Milch in Schweden zu Butter verarbeitet wird und dann klotzweise mit dem Hubschrauber nach Irland geflogen wird! Rettich aus Bayern könnte in Bulgarien gesalzen und dann tiefgekühlt nach Mallorca geliefert werden!

Brüssel, wir kommen!

7. Wir machen uns stark für die Globalisierung. Damit diese noch schneller und effizienter im Sinne der Klimaverbesserung vonstatten geht, ersetzen wir möglichst rasch die Boeings und Airbusse der Lufthansa durch die Königin der Lüfte: die Concorde! Die derzeit ohnehin bestehende Subventionierung von Flugbenzin wird ausgebaut.

Frühstück in Bangkok,
Mittagessen in Kapstadt,
Diner in Los Angeles.
Zwischendurch Kohle schippen im Pott.

8. Ein besonderes Anliegen ist uns die Familienpolitik. Damit Väter nicht länger abseits der Familien im Büro arbeiten, während die Mütter die Kinder zu Hause versorgen müssen, schaffen wir nach unserer Amtseinführung Jobs für die ganze Familie. Durch den verstärkten Stein- und Braunkohlebedarf wird eine nicht unerhebliche Anzahl von Arbeitsplätzen entstehen. Gerade der Untertagebau bietet den Menschen endlich wieder eine reizvolle Tätigkeit mit guten Verdienstmöglichkeiten. Warum also nicht Familie und Beruf endlich vereinen und Vati, Mutti und die lieben Kleinen gemeinsam für unseren ewigen Sommer den dazu notwendigen Brennstoff fördern lassen?

Der Mann, das Kind und auch die Frau – alle schaffen im Tagebau!

9. Auch das Internet wird zu einem wesentlichen Motor unserer industriellen Entwicklung, sobald es von der Dummheit der Massen gesäubert ist. Deshalb bereiten wir eine klare Vergabereglung für private und betriebliche Internetzugangslizenzen vor, die sich vor allem am Kriterium der moralischen Zuverlässigkeit orientiert. Darüber hinaus streben wir die verbindliche Regelung an, dass Internet-Server ausschließlich durch Strom aus Kohlekraftwerken betrieben werden dürfen. Internet-Endgeräte sollen zukünftig nur noch durch Dampfkraft unter Einsatz von Kohlefeuerungsanlagen angetrieben werden. Die Prototypen, die in enger Zusammenarbeit von Deutscher Telekom und Siemens entwickelt wurden ( http://melisinka.com/?p=116 ) werden bundesweit zu verbindlichen Standardgeräten für die Internet-Nutzung erklärt. Alle anderen Geräte verlieren zum 1.1.2010 automatisch ihre Zulassung zur Verwendung an deutschen Telefon- und Kabelnetzen.

Liebling, zieh deine Atemschutzmaske an, ich schalte den Computer ein!

10. Trotz dieser familienfreundlichen Politik bleiben Jugendliche & Junggebliebene nicht auf der Strecke: Pol-Partys! Die Sommer-Partei bringt die heißen Rythmen Ibizas dort hin, wo sie gebraucht werden: an die Pol-Kappen! Bikinis, Drinks und Salsa sorgen – zusammen mit unseren reaktor-betriebenen Heizpilzen – dafür, dass Hemmungen und Polkappen fallen. Dir gefällt die Nord-Pol-Party nicht? Unsere großzügig ausgestatteten Concords des Pol-Shuttle-Sommer-Services bringen dich und vier Freunde in nur acht Stunden an den Südpol!

Vom Nordpol zum Südpol ists nur ein Katzensprung. Wir fliegen die Strecke bei jeder Witterung!

11. Die Bildung unseres Landes ist bei uns natürlich Chefsache. Schließlich kann man der Generation von morgen nicht früh genug vermitteln, wie wichtig es ist auf den nachhaltigen und schnellen Klimawandel zu setzen. Außerdem treten wir ein für Flexibilität und Mobilität. Daher werden Kinder und Schüler – nicht mehr wie sonst mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Einrichtungen gebracht – sie werden darin gleich unterrichtet. Diese gigantischen mobilen und benzinbetriebenen Kindertagesstätten und Schulen schaffen neue Arbeitsplätze und die bewegliche Bildung, die unser Land so dringend benötigt.

Bildung, die sich bewegt!

DIE SOMMERPARTEI.

WIR LÖSEN KEINE PROBLEME.

WIR VERBRENNEN SIE.