Mit ‘Dies und Das’ getaggte Artikel

Und sonst so?

Donnerstag, 29. Juli 2010

Verehrte Leserschaft, liebe Freunde des schlechten Geschmacks, Genossen!

Zunächst einmal: Nach harscher Kritik schreibt Radulf schreibe ich heute konsequent in der ersten Person Singular. Nur heute! Nur dieses Mal! Vielleicht!

Außerdem muss ich betrübliche Neuigkeiten für die Freunde meiner Reihe “Bücher, die Gottseidank nie geschrieben wurden” kundgeben. Ich habe einige Texte geschrieben. Gottseidank habe ich sie nicht veröffentlicht. Sie waren grottig. Oder mittelmäßig. Jedenfalls war ich nicht zufrieden. Das bedeutet erstmal wieder andere Themen.

Zum Beispiel die “Modernisierung unseres Mietshauses, die besser nicht stattfinden würde”. Wir leben derzeit in katatonischer Starre auf nächsten Dienstag hin. Da kommen die Fenstermacher und Heizungsbauer.
Bis dahin müssen wir ca. 50% unserer Wände freigeräumt haben. Und unser Bett aus dem Weg gebracht haben.

Bei uns ist echt Kacke grad. Kartons und Möbel allerorten, außerdem Gerüste vor den Fenstern, Baustaub, Lärm und dazu zwei frisch kastrierte Hasen, die keinem Stress ausgesetzt werden sollen.

Und wie isses bei Euch?

Vielleicht habt ihr ja auch Probleme? Sorgen? Nöte? Geld zu verschenken?

Lasst es mich ruhig wissen. Vor allem letzteres.

Euer ergebener

Radulf Rumpel

Ibiza 2010

Freitag, 18. Juni 2010

Verehrte Leserschaft!

Radulf berichtet euch heute aus den Eingeweiden des Pauschaltourismus.

Sonntag nachmittag kamen wir an. Wurden zum Hotel Els Pins gekarrt. Unsere hochgesteckten Erwartungen verhießen schöne, junge, sonnengebräunte Menschen, die aus großen Badewannen Sangria trinken und zu heißen Rythmen ebensolche Hüften schwingen.

Dann kamen wir in die Lobby. Langsam umherschlurfende Gäste im besten Rentenalter, weit und breit keine Sangriabadewannen in Sicht, die heißen Rythmen beschränkten sich auf eine Dauerschleife von “I did it my way.”

Der hoteleigene Strand bestand aus einer idyllischen Betonmole. Hier ist er, aus zwei verschiedenen Perspektiven, damit ihr die Schönheit, den Glanz, den Zauber Ibizas würdigen könnt.

Strand1

Strand2

Und dann die weltberühmte spanische Küche! Wir hatten naiverweise Halbpension gebucht und zogen es dann sturerweise durch, abends mit der Pauschalhorde am Hotelbuffett zu speisen. Im Ernst: Sogar der Saft aus der Saftmaschine schmeckte beschissen.
Radulf hat sich eigentlich nur von Brot, Oliven und Rindfleisch ernährt, das waren die kleinsten Übel. Huldine hielt sich meistenteils an vergammelten Fisch und die Matschpaella.

Buffett

Der absolute Höhepunkt waren unsere Frühstückseier am Montag. Für diejenigen, die die teils brachialen Methoden meiner Bildbearbeiterin Huldine kennen: Es ist echt. Die sahen wirklich so aus.

Die schwarzen Eier

Auch dank des etwa halbstündigen Lachanfalls angesichts dieser Eier sahen wir die ganze Sache dann übrigens mit Humor. Um unsere Stimmung wiederzugeben, folgt hier der Dialog beim Kaffeetrinken irgendwann Montag mittags.

Radulf: Hmm, ich hab noch gar nicht überlegt, was ich heute abend beim Buffett alles in die Mülltonne schmeissen soll.

Huldine: Also ich werfe etwas Paella weg, dazu ein wenig von dem Milchreis.

Radulf: Oh ja, das klingt doch gut. Lass uns dann auch was von dem milden Weißwein und dem feurigen Roten wegschütten!

undsoweiterundsofort….

Zu den Eiern gibt es auch die bizarrste Anekdote dieses Urlaubs. Am Montag abend sassen wir in einem Biergarten und unterhielten uns mit dem Inhaber, einem Österreicher, und seinen dicken Freunden. Auf deutsch. Zeigten Ihnen das Eierfoto, reden unser Hotel schlecht.

Plötzlich keift vom Nebentisch lauthals die Gute-Laune-Petra rüber, die wir übrigens bis dahin nicht kannten:
“Was redet ihr da schlecht vom Els Pins, da wohnen wir!”
Radulf geht rüber zu ihr und ihrem Gatten, zeigt den beiden das Foto und fragt:
“Haben Sie heute Morgen Eier gegessen?”
Der Mann: “Ja, schon.”
Radulf: “Und, waren die gelb?”
Der Mann: “Naja, die waren schon dunkel, aber eher so grünlich.”
Radulf hat dann die Schultern gezuckt und ist an seinen Platz zurück, statt zu fragen, warum man bei grünen Eiern so vehement sein Hotel verteidigen muss.

Am Dienstag gingen wir dann in die Hotel-Disco. Es war ganz ganz groß! Zuerst bestellte Radulf in perfektem Spanisch Getränke:

Dos Cuba Libre con mucho Ron por favor. Olé!

Damit hatten wir den Barkeeper, einen stolzen Spanier, für uns eingenommen. Die Cubas waren mörderisch. Sieben Teile Rum, ein Teil Cola oder so. Zusammen mit Stephan aus Hamburg rockten wir das Haus.

Disko im Hotel

Wir heizten die Stimmung derart auf, dass wir lange Zeit auf einen Miss-Wet-Stützstrumpf-Wettbewerb spekulierten, der aber letzten Endes leider nicht stattfand.

Um zwölf war der Spuk auch schon zu Ende. Schnell noch ins British Pub und ein Pint getrunken. Heim. Gerade im Aufzug angekommen, konnten wir glücklicherweise einen Blick auf ein Prachtexemplar des ibizanischen Wappentiers erhaschen. Hocherfreut sangen wir dann aus voller Brust im Aufzug nach oben die ibizanische Nationalhymne ab.

Noch ein Wort zum Wetter: Es war kacke. Schaut euch diesen Himmel an.

Reggae Beach

Hier noch Bild einer glücklichen Huldine im Pub.

Huldine im Glück

Tja, das war Ibiza. Wir kommen wieder. Aber nicht mit Air Berlin.

Sondern Huldine als moderne und emanzipierte Frau am Steuer eines Tornado-Kampfjets. Radulf – ganz traditionsbewusster Militärhistoriker – wird einen Ju 87  Sturzkampfbomber fliegen. Und dann legen wir das Hotel Els Pins in Schutt und Asche. In der berechtigten Hoffnung, Gute-Laune-Petra zu erwischen, wie sie gerade am Frühstücksbuffett mit Hochgenuss ihre zwar dunklen, aber eben doch nur grünen Eier verspeist.

Euer ergebener

Radulf Rumpel

Das klingt doch gut

Samstag, 12. Juni 2010

Verehrte Leserschaft.

Gestern haben wir ein altes Spiel wieder entdeckt. Wir nennen es “Computer rückwärts”.

Man braucht:

Einen Computer mit Mikro.
Zettel und Stift.
Wahrscheinlich Alkohol.

Es funktioniert so:

Man überlegt sich einen Satz.

Man schreibt diesen Satz rückwärts auf.
(Dabei achtet man darauf, dass man phonetisch rückwärts schreibt. Also ein “ei” bleibt ein “ei” und wird nicht zu “ie”, “sch” bleibt “sch” und so weiter.)

Man liest den nunmehr rückwärts geschriebenen Satz ins Mikro und nimmt es auf bzw. lässt es jemand anderen vorlesen.

Man lässt den Computer den Satz rückwärts abspielen (funktioniert auf jeden Fall im Windows-Audio-Recorder, müsste bei anderen Programmen aber auch gehen). Dadurch ergibt der Satz wieder Sinn, da doppelt rückwärts wieder vorwärts ergibt.

Die anderen müssen raten bzw. rauskriegen, was gesagt wurde.

Hier ein paar Beispiele:

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Vielleicht fragen sich jetzt einige von euch, was das soll.

ßapS chtam sE!

Radulf testet

Freitag, 11. Juni 2010

Radulf versucht gerade, seinen Blog mit Twitter zu verknüpfen. Das heißt, wenn er das hier abschickt, müsste auf Twitter getwittert werden, dass auf diesem Blog gebloggt wurde.

Radulf wird euch auf dem Laufenden halten.

Und nun zu etwas völlig anderem

Freitag, 11. Juni 2010

Radulf will keine Leser beleydigen

Freitag, 11. Juni 2010

Deswegen grüßt er hiermit ausdrücklich den Pedde.

Radulf entschuldigt sich demütigst für die namentliche Nichtnennung meines geschätzten Mitbloggers, Parteigenossen, Freundes, Vorbildes und Croissantlieferanten.

Radulf hofft, dass der Pedde ihm verzeiht.

Es wird Zeit

Mittwoch, 09. Juni 2010

Grüßgott miteinander.

Es ist ja jetzt schon echt sehr lange her, dass der olle Radulf hier was geschrieben hat.  Es kamen Beschwerden von meiner Lieblingreitlehrerin und von Statler, die der olle Radulf hiermit grüßt. Und von DJBrandrede, zu dessen größten Bewunderern ich zähle. Den ich hiermit auch grüße. Ich grüße überhaupt mal alle.

Hallo.

Und meine besten Wünsche gehen, nachträglich sozusagen, an Herrn und Frau Gruber!

So, zurück zum Thema. Lange nichts mehr geschrieben und so. Manchmal braucht man wohl einfach ne Pause. Eine kreative, so abgedroschen das klingen mag.

Außerdem war ich im Krieg. Oder war es doch nur ein robustes Mandat? Ein bewaffneter Hilfseinsatz? Was würde Karl-Theodor sagen?

Und der Radulf und die Huldine sind jetzt Mitglieder der PARTEI. Wir waren bei Sonneborn, der ist echt witzig und hat mir auch mein PARTEI-Buch signiert.

Sonneborn

Ansonsten haben wir jetzt tatsächlich vier Kaninchen.  Radulf ist eigentlich nur noch beschäftigt, Köttel wegzukehren und die Bande zu füttern, damit sie mehr Köttel machen können. Wir mussten auch unser Wohnzimmer umstellen, weil die kleine Wutzl vom Käfig aufs Fensterbrett kletterte, von da auf die Kommode und von da auf unsere wackelige DVD-Player-auf-Telekom-Entertainkasten-auf-Fernseher-Installation hoppelte und da saß und glotzte. Unterwegs hat sie säckeweise Futter von der Kommode geschmissen, das die anderen angefordert hatten, um ihre Köttelproduktion aufrecht zu erhalten.

Hier seht ihr Radulf in typischer Schutzkleidung bei der Fütterung. Der vierte Hase ist grad auf dem Klo.

Radulf schmeisst Köttelproduktion an

Tja, was gibt es noch zu sagen? Radulf hat Urlaub. Ratet mal, wohin wir fliegen.

Anekdote aus Radulfs Leben #1

Samstag, 13. März 2010

Verehrte Leserschaft!

Gestern hat die Huldine den Radulf von der Arbeit abgeholt. Die beiden sind dann zum Tierheim gebraust, um ihre Kaninchenherde von zwei Exemplaren auf drei bis vier zu erweitern.

Ein ca. zehnjähriger Steppke mit ca. drei Meter hohen Gummistiefeln macht unseren Helden äußerst geschäftig und mit wichtiger Miene das Tor auf. Radulf sagt dem Steppke, er möchte zu den Kaninchen.

Der Steppke, extrem wichtig und geschäftig: “Ich kann Sie da auch hinführen. Ich kenn mich hier aus, ich mach hier ein Praktikum!”

Radulf und Huldine grienen sich einen. Radulf: “Ach so, ein Praktikum. Ich dachte schon, du musst hier Sozialstunden ableisten.”

Der Steppke: “Nee, nee. Das ist der andere!”

HAHA!

Lololalalaloloa

Samstag, 13. März 2010

Danke an Pedde fürs Finden. Das sollte keiner verpassen.

Tamagotchibaum jetzt auf Huldines Wunsch Wunschbaum. Eigentlich ein Paradoxon, weil es noch kein Wunschbaum war, als Huldine ihren Wunsch geäußert hat. Verdammt lange Überschrift. Aber manchmal muss man die Dinge beim Namen nennen. Schönes Wochenende wünscht euch der Radulf.

Montag, 01. März 2010

Verehrte Leserschaft!

In Gedenken an Peddes radioaktives Gewächs wollen Radulf und Huldine gemeinsam mit euch den Versuch machen, hier eine virtuelle Pflanze am Leben zu erhalten.

Ihr habt hiermit eine Aufgabe. Gießt mindestens einmal wöchentlich diese Pflanze virtuell mittels eines Kommentars, der inhaltlich etwas mit Sich-um-Pflanzen-kümmern zu tun haben sollte. Oder so. Irgendwie.

Mal schauen, was draus wird.

Wünscht euch was!

Wunschbaum2