Archiv für die Kategorie ‘Dies und Das’

Letzter Tag

Montag, 03. Januar 2011

Verehrte Leserschaft.

Alles hat einmal ein Ende. So auch unsere Zeit hier. Obwohl der Pedde mich wieder fuer wahnsinnig erklaeren wird, stelle ich doch hiermit fest, dass ich mich freue, bald wieder zuhause zu sein.

Wenn es nach Huldine ginge, wuerden wir noch jahrelang durch Thailand tingeln.

Wir werden heute massenweise Baht verprassen, hauptsaechlich fuer T-Shirts. Und fuer Burger und Fritten.

Morgen geht der Flieger. Wir haben keine Jacken dabei.

Und da die Ilka dermassen maechtig darauf pocht, dass ich nicht ich bin, nochmals meine Versicherung:

Ich bin’s. Radulf Rumpel. 1,76 m hoch. Braune Augen, in trunkenem Zustand klugscheissereisch bis unertraeglich.

Also. Das wars. Keine Bilder mehr, nur noch ein letzter Gruss aus Bangkok von

Eurem ergebenem

Radulf Rumpel. Dem Echten und Einzigen.

Neujahrsansprache des Bundesrumpels

Freitag, 31. Dezember 2010

Bundesrumpel Radulf hielt heute morgen vor Dutzenden entgeisterten Zuhoerern seine in der Heimat mit Spannung erwartete Neujahrsansprache. Sehen Sie hier die Rede in voller Laenge.

Neujahrsansprache from Radulf Rumpel on Vimeo.

Ein Wasserfall

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Verehrte Leserschaft.

Mit letzter Kraft hat mich die Huldine ueberredet, noch eine Aktion zu starten. Also rein ins Taxi, die Kueste lang nach Norden, eine halbe Stunde auf einer Strasse durch die Hitze schlappen, zwanzig Minuten durch den relativ kuehlen Dschungel zum Klong Klu, einem Wasserfall.

Huldine voran. War sehr schlecht, der Weg. Viel Kletterei.

Zwischendurch befiel uns ein wenig Argwohn bezueglich der Groesse dieses Wasserfalls, da uns aus Richtung desselben ein Thai-Maedchen mit einer Lupe (!) entgegenkam.

Unsere Befuerchtungen erwiesen sich jedoch als unbegruendet. Da isser, der Dingens.

Man konnte im sehr kalten Wasser baden. Und auf den Felsen rumstolpern.

Oder die belebte Natur bewundern.

Oder, wie die Huldine, ganz nach hinten durch und ne Dusche nehmen.

Ein weiterer beliebter Zeitvertreib war das Springen. Hier ein Angeber. Erst die steile Wand raufklettern und dann noch so Kopfsprunggedoens.

Ich entwickelte aus Rachsucht gegenueber soviel Herumgeprotze schnell einen Sprung, der ihn vor Ehrfurcht erbeben lassen wuerde. Ha!

Hier ist er. Der vierfache alberne Rumpel. Vierfach, weil ich ebenso oft springen musste, bis die Huldine mich ordentlich im Kasten hatte.

Neben einer nahezu uebermenschlichen Koerperbeherrschung braucht man fuer diesen Sprung uebrigens den eisernen, unbedingten Willen, sich zum Volldeppen zu machen. Und zwar viermal.

Dem hab ichs aber gezeigt, gelle? Ha!

Also bis morgen dann, da kommt noch was wegen Neujahrsgedoens, denke ich.

Euer ergebener

Vierfacher Radulf
Vierfacher Radulf
Vierfacher Radulf
Vierfacher Radulf

Unser Befinden und so

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Verehrte Leserschaft.

Der Kreis schliesst sich. Wir sind wieder auf Koh Chang. Huldine hat den Reisefuehrer und diverse Foren im Netz durchforstet, und die Alternativen haben uns allesamt nicht vom Hocker gehauen.

Wie ihr vielleicht schon anhand sinkender Frequenz und vielleicht auch sinkender emotionaler Tiefe und Bandbreite meiner Posts bemerkt habt, loddern wir die letzte Zeit nur noch vor uns hin.

Die Zeit vergeht langsam zwischen Massagen, Fruchtshakes, Kaesetoasts mit Extra-Bacon, Eiscreme und Rumgammeln in unserem neuen Zuhause, am Strand, oder in den Cafes und Bars. Das ist das neue Zuhause.

So sieht es innen aus. Kann mich nicht mal mehr ueber fehlende Ablagemoeglichkeiten aufregen. Bin einfach viel zu entspannt. Grauenhaft.

Ausserdem hausen wir ja mehr oder weniger seit vier Wochen so. Dieses Land braucht mehr Regale. Und Wandhaken. Und so.

Die Bilder vom Strand erspare ich euch, oder eher mir. Bin zu traege. Ihr habt ja auch schon mehr als genug gesehen. Wenn jemand noch welche sehen will, soll er doch bitte “Strand” bei der Google-Bildersuche eingeben. Danke dafuer.

War heute uebrigens auch zu traege, mich darueber aufzuregen, dass dem Taxifahrer mitten im Nirgendwo der Sprit ausgegangen ist. Alles was ich rausbrachte, war ein muedes Laecheln.

Denn wir waren heute nochmal Schnorcheln. Ohne Boot, das waere uns zu anstregend gewesen. Einfach ins Taxi steigen, nach Sueden die Kueste lang fahren, aussteigen, 20 Minuten durch die Gluthitze laufen, nach dem Weg fragen, zehn Minuten in die andere Richtung schlappen, nach dem Weg fragen, wieder zurueck. Eine Stunde wie eine Wasserleiche im Meer treiben. Dann wieder zurueck zum Taxistand. Naja.

Ich mach mal Schluss fuer heute, muss mich ausruhen.

E. e.

R.R.

Sichtbares spirituelles Wachstum

Montag, 27. Dezember 2010