Verehrte Leserschaft.
Es wird ja zur Zeit wieder viel diskutiert und rumgelabert und alle möglichen Experten und Minister geben ihren Senf dazu.
Wegen dem GOOGLE STREET VIEW.
Radulf labert nicht. Er ist ein Mann der Tat. Radulf schlägt zurück. Und zwar mit den Mitteln des Gegners.
Seht, staunt und habt keine Angst mehr. Denn hier ist:
RADULF GOOGLE VIEW.
Tags: Aussagen

Tragisch finde ich ja auch, dass die unzähligen Street View-Rentner jetzt zu Statisten degradiert werden. Will ich wissen, ob Nachbar Paulkammer endlich den Pool gebaut hat, mit dem er schon vor zwei Jahren protzte, muss ich nicht mehr Frau Guckenheimer fragen, sondern kann selbst nachschauen und Frau Guckenheimer wird auf Dauer völlig vereinsamen. Schade, das.
Trotzdem bin ich froh, dass Radolf Rumpel ein Auge auf Google wirft. Also bildlich.
Schade um Frau Guckenheimer, ja. Muss sie halt zu twittern anfangen und Google verlinken. Aber vielleicht kommt es ja nicht soweit.
Denn Radulf wacht.
Danke Radulf. Nun habe ich keine Angst mehr vor dem Google.
Ich schließe mich Pedde an: Du hast Google in die Knie gezwungen! Klasse! ^^
Recht so, Radulf!
Jetzt musst du nur noch deinen Bundestagsabgeordneten einladen, um die Aktion zu unterstützen. Denn was gäbe es für einen deutschen Politiker für eine bessere Profilierungsplattform als eine Aktion gegen einen bösen Großkonzern, der nicht im eigenen Wahlkreis Gewerbesteuern zahlt, sondern drüben überm Teich. Da kommt auch kein Kollege von der Opposition und warnt vor Arbeitsplatzabbau, da kann man endlich mal so richtig tiefgründig und grundsätzlich loslegen, da macht das Palavern wieder richtig Spaß!
Leute, was ist bloß mit den Deutschen los? Die verschulden sich bis zur Halskrause, um sich ne Riesenhütte und nen dicken Benz vor die Tür desselben zu stellen, und dann wollen sie nicht, dass das im Internet zu sehen ist. Und Wortführer sind die Realschullehrer und kaufmännischen Angestellten mit den schönsten Vorgärten im Land.
Wer soll das noch verstehen? Massenpsüschologen gefragt!
Wie recht du hast, Brandrede! Ich frag gleich mal Herrn Dr. Westerwelle. Der macht ja alles mit, was gefilmt wird. Er soll halt sein eigenes Fernglas mitbringen….
Ansonsten gelten immer noch die gottseidank nie geschriebenen Worte Goethes:
Wer sitzt da so spät noch am Bildschirm, die Hand an der Maus?
Es ist der Radulf. Er späht Google aus.
Wahrlich, Radulf, und bezieh gleich die Lokalpresse mit ein. Was gibt es Feineres für den Herrn Chefredakteur als eine gnadenlose Enthüllungsstory zu finsteren industriellen Machenschaften, ohne dass am Montag der Juniorchef von der Schraubenfabrik Linksgewinde auf der Matte steht und schimpft. “Was habts denn do wieder gschriebn, ihr Saufinken! Wenn mir jetzt wegen eurer blöden Schtory der Großauftrag über die Zwöifer-Muttern flöten geht, dann, dann, dann… scholt I nie wiedda a Stellenanzeigen bei euch! So schauts aus, ihr Revoluzzer!”
Oder wie Hölderlin schon beinahe schrieb:
Wo aber Gefahr ist, wächst der Radulf auch!
Auch das ist eine gute Idee. Werde bei der “Rumpelhausen Times” nachfragen, ob sie mich auf das Titelblatt bringen.
Die Schlagzeile könnte sich an Decartes anlehnen:
“Ich spähe, also bin ich.”
Oder an Cato den Älteren:
“Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Google ausgespäht werden muss.”
“Im Kopf spärlich, also spähe ich”?
Nein, verworfen.