Verehrte Leserschaft!
Gestern war ein besonders schöner Tag im Leben der Familie Rumpel.
Zuerst sind wir gerodelt. Radulf ist gegen einen Baum gefahren und der Hammurabi ins Gebüsch. Das war ein Hallo! Leider haben wir diese Meilensteine in der Geschichte des Wintersports nicht fotografisch festgehalten. Übrigens mussten wir feststellen, dass die moderne Jugend nicht mehr “Bahn frei! Kartoffelbrei!” schreit, sondern “Alda, du Opfer!”.
Zum ersten Bild muss Radulf hinzufügen, dass er nur deshalb so bescheuert aussieht mit seinen Hosenbeinen in den Socken, weil ihm sonst der Schnee in die Jeans geblasen wäre. Funktion vor Form, das war schon immer sein Motto.
Danach haben die Huldine und der Radulf Scheisse geschippt. Vielleicht sehen das manche nicht als eine wirkliche Bereicherung eines Samstagnachmittags, aber uns gefällt sowas. Sieht man ja auch an Radulfs glücklichem Lachen.
Beim Ausmisten hat sich wieder einmal gezeigt, dass Huldine keine Freundin halber Sachen ist. Der Radulf kam sich mit seiner Schaufel sogar ein wenig mickrig vor. Seine Klugscheisserkommentare sind wohl dem Neid geschuldet. Man möge ihm verzeihen.
Rasende Huldine from Radulf Rumpel on Vimeo.
Zum Ausklang sind wir schließlich noch ein wenig spazieren galoppiert.
Tags: Dies und Das, Komische Videos, Viehzeug
Was ne heisse Fahrt … zu Schlitten, zu Gabelstapler und zu Pferd!
WOOOW –
das hast Du ja geschmeidig verfilmt -
von vorne bis hinten stimmig!
Die Musik unterstreicht sehr gut
Huldines filigrane Art den Stapler über den Hof zu wiegen.
Oh ja, wie recht du hast. Zu den sanften Klängen der Schalmeien und Harfen gleitet, ja schwebt sie über den frischen Schnee. Man meint fast die ersten Knospen des Lenzes spriessen zu sehen. Aber auch Radulf sieht fast engelsgleich aus, man könnte seine Mistschippe beinahe für eine Leier halten.
Hi Radulf,
danke das du meinem Hoppi so schoen die Box sauber gemacht hast und die schoene Stute auch noch bewegt hast…. kriegst dafuer am Freitag ein Extra Bier….
))))
Huldine…. sehr sehr gut… solltest du oefter machen
Bis bald…
sollte eigentlich “meinem” Hoppi heissen
sorry Dani…
Heiteres Schneefahren am vergangenen Samstag
Jaa, das war wirklich ein Hallo! Etwas blömerant war mir schon beim Hinabblicken in das Tal und das letzte Schlittentraining lag ja auch schon ein paar Jahre zurück. Dazu kam ja noch, dass die meisten anderen Wettkampfteilnehmer wohl um die 12 Jahre alt waren.
Beruhigend dann auch der kammeradschaftliche Handschlag von Radulf zu Beginn und die aufmunternden Worte von Huldine.
In Begleitung dieser hervorragenden Winter-Olympioniken war es mir bei dem Besteigen des Sportgeräts schon leichter ums Herz.
Letzteres schüttelte sich dann bei der gefährlichsten Abfahrt von Süddeutschland allerdings rasch Richtung Hose. Bei einer gefühlten Geschwindigkeit von 300 km/h wurde dem Fahrer in jeder Sekunde
höchste Konzentation und Geschicklichkeit abverlangt.
Das Lenken und Bremsen wurde durch die starke Anwesenheit von Schnee noch zusätzlich erschwert. Und es galt, die zahlreichen Hindernisse wie etwa als Treppen getarnte Felsblöcke zu umschiffen und mannshohe Bodenwellen unbeschadet zu nehmen…
Nach eleganter Gebüschbremsung wurde ich dann aber, wie ich finde zu Recht, von großem Stolz für mich und mein Vaterland erfasst – und darf mir wohl Hoffnung auf eine Medaille machen.
Völlig unverständlich dabei war mir allerdings das hämische laute Gelächter der Schlittenkinder oben am Hang (hähähähä!!! voll ins Gebüsch!)
Ich hoffe sehr, dass das Komitee meinem Aufruf folgt, und sich deren Erziehungsberechtigte mal zur Brust nimmt.
Mein Vorschlag wäre diesbezüglich für die Zukunft ein generelles Lachverbot bei derartigen Veranstaltungen. Bei Zuwiderhandlung könnte ich mir beispielsweise 1-wöchiges Schneeschaufeln am Festungsberg in Sommerkleidung vorstellen.
@ Nadine: Nichts zu danken, man sieht doch wieviel Spaß ich hatte… das Bier nehme ich dennoch!
@ Hamurabi: Aufgrund deiner Qualitäten als Sportberichterstatter engagiere ich dich hiermit als Kommentator für Huldines nächste Gabelstaplerfahrt. Und wenn der Schnee hält, können wir ja nochmal runterdüsen, in die Hecken.
ALDA, DU OPFER!
@ Radulf: Ich fühle mich sehr geehrt!!! Auch bei den bayerischen Stapler-Meisterschaften bin ich gern zum Kommentieren bereit. Vielleicht auch noch mit besserer Rechtschreibung (s. “Kammerad”).
Aber hauptsächlich fühle ich mich dem Schlittensport verpflichtet, Du weißt ja – ich bin damit aufgewachsen und mein Uronkel war Holz- und Kuven-Experte unter Kaiser Wilhelm.