Gedicht des Monats August

Verehrte Leserschaft!

Heute versuche ich mich an der Königsdisziplin des Gedichts: dem Vierzeiler. Schon Goethe und Schiller haben sich an dieser besonderen Form der Poesie die Zähne ausgebissen, Shakespeare schrieb lieber ellenlange gereimte Tragödien, als sich auf die Kürze und Würze eines vierzeiligen Poems einzulassen.

Doch ich, Radulf Rumpel, werde meinen Vierzeiler, an dem ich seit mittlerweile drei Jahren hart arbeite und den ich unzählige Male wieder verworfen und verbessert habe, jetzt den kritischen Blicken der Öffentlichkeit preisgeben und auf Gnade und Milde bei der Beurteilung hoffen.

Ich nenne dieses Gedicht übrigens, in Anlehnung an die Zahl der Zeilen, “Vierzeiler”.

Vierzeiler

Nur vier Zeilen.
Die krieg ich schon voll.
Muss nicht mal lange dran feilen.
Schon fertig. Toll.

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