Gedicht des Monats Februar

Diesen Monat präsentiere ich bewusst ein kontroverses Poem. Es handelt vom Bier. Es ist die Hymne der einsamen Thekensitzer. Männer jeden Alters, die schon zur Mittagsstunde in verrauchten Pinten sitzen und Pils trinken oder Weißbier, um dann nachmittags schwankenden Ganges in ihre öden, leeren Einzimmerwohnungen zurückzukommen,  wo sie versuchen, ihre nie endenden Dauerräusche auszuschlafen. Abends dann ziehen sie erneut los, auf der Suche nach etwas Gesellschaft, nach menschlicher Wärme und Zuneigung.

Und natürlich, um noch eins zu trinken. Prost!

Ode an das Bier

Du wunderbarer Gerstensaft,
vertreibst den Kummer, spendest Kraft.

Ob in der Flasche, ob im Glas,
mit dir macht alles viel mehr Spaß.

Auch wenn ich dich zu arg genossen,
bin ich dennoch nicht verdrossen.

Sieben, acht von deiner Sorte,
machen schön die schlimmsten Orte.

Selbst der Kater schreckt mich nicht,
bin zu sehr auf dich erpicht.

Und nun, zum End,
ein Kompliment:

Ich liebe deine fünf Prozent!

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Eine Antwort zu “Gedicht des Monats Februar”

  1. Pedde sagt:

    Egal ob Bier, Schnaps oder Most
    Am Ende heisst es immer Prost!

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